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Extrem trockene und strohige Haare? Unsere Top 7 Pflegetipps

Sind strohige Haare kaputte Haare? Wieso erscheinen extrem trockene Haare oft stumpf? Was sind die Ursachen für sprödes, trockenes Haar? Und was hilft gegen strapazierte Haare und kaputte Spitzen? Pakahi klärt auf.

Spröde, trocken, rau, strapaziert – DIE vier meist gehassten Wörter, die Frau und Mann in Zusammenhang mit ihren Haaren auf keinen Fall hören wollen. Aber wer sehr trockene Haare hat, muss da wohl durch. Oder? - Nein! Denn wer unsere Pflegetipps gegen trockene Haare befolgt, der kann sich von nun an glücklich schätzen und sich über eine extra Portion Feuchtigkeit für die Haare freuen. Wir verraten Dir nämlich heute, wie du trockene und strapazierte Haare im Handumdrehen wieder geschmeidig, glänzend und gesund pflegen kannst.

 

 

Was ist extrem trockenes, strohiges Haar überhaupt? 

Hilfe, trockene Haare was tun? Bevor wir in die Tiefe gehen, möchten wir kurz erklären was extrem trockenes, strohiges Haar überhaupt ist. Strohige Haare sind sozusagen eine Steigerung von trockenen Haaren. Strohigem Haar fehlt es ganz einfach an Feuchtigkeit. Haare kräuseln sich oft am Kopf und wirken wie aufgeplustert. Strohige, sehr trockene Haare fühlen sich rau, unelastisch und störrisch an. Aufgrund der fehlenden Feuchtigkeit ist strohiges Haar oft auch an extrem trockenen Haarspitzen erkennbar. Trockene Haare können die Feuchtigkeit nicht halten. Strapaziertes Haar fehlt es häufig neben Feuchtigkeit auch an Glanz und Geschmeidigkeit, die Haare stehen ab und lassen sich nur schwer stylen.

Die gute Nachricht: Trockenes Haar haben sehr viele Menschen, du bist also nicht alleine! Trockenes Haar kann viele Eigenschaften haben, so kann das Haar spröde sein, strapaziert, zu Spliss oder gar Haarbruch neigen, oder glanzlos sein. Das sind natürlich nicht die Eigenschaften die wir uns wünschen, aber deshalb gibt es ja auch uns. Geschmeidiges Haar, das natürlich glänzt, über viel Feuchtigkeit verfügt und sich super leicht kämmen lässt, klingt schon besser, oder? Aber wie schaffen wir das? Und was sind eigentlich die Ursachen für trockenes Haar?  

Strohige & trockene Haare - Ursachen

Sprödes Haar lässt sich meist schwer kämmen, glänzt nicht, wirkt stumpf und trocken wie Stroh. Das liegt daran, dass trockene Haare - anders als normale Haare oder fettige Haare - von den Talgdrüsen mit zu wenig Fett versorgt werden, oder es ihnen durch äußere Einflüsse entzogen wird. Ist Dein Haar trocken, bedeutet dies in den meisten Fällen, dass die schützende Keratinschicht (Schuppenschicht) Deines Haares absteht – sprödes Haar wird bei mangelnder Pflege oft brüchig, porös und verliert mit der Zeit an natürlichem Glanz, da das Licht nicht mehr reflektiert werden kann. Vor allem im Sommer wird Dein Haar von außen besonders stark strapziert.

Salzwasser, Chlorwasser und eine starke Sonneneinstrahlung können Dein Haar austrocknen und die Keratinschicht angreifen. Salzkristalle, die sich nach dem erfrischenden Bad im Meer auf Deinem Haar ablagern, wirken wie kleine Lupen und verstärken die Wirkung der Sonne noch zusätzlich. Auch

  • zu heißes Föhnen oder Glätten,
  • chemisches Haare färben, 
  • unsachgemäßes Kämmen und vor allem
  • die falschen Pflegeprodukte können Deine Haare im Alltag sehr beanspruchen.

Besonders langes und feines Haar reagiert auf schädliche Umwelteinflüsse mit vermehrtem Haarbruch und Austrocknung der Kopfhaut und des Haares, weshalb die richtige Pflege bei dem genannten Haartyp besonders wichtig ist. Trockenes Haar kann aber auch ganz andere Gründe haben. So hat auch der persönliche

  • Hormonhaushalt eine Auswirkung auf die Verfassung Deines Haares. Während die Kopfhaut zu Beginn der Pubertät oft zu viel Talg produziert und fettige Haare oft das Ergebnis sind, nimmt die Sebumproduktion mit zunehmenden Alter ab.
  • Auch die Haarstruktur ist entscheidend für die Feuchtigkeit. Beispielsweise lockige Haare sind schon aufgrund ihres Aufbaus meistens recht trocken, da der Talg, den die Kopfhaut auf natürliche Weise produziert, an ihnen nicht so gut herunterrutscht wie an glatten Strähnen. Hattest Du als Kind schon häufig trockene Haare und waren Deine Haare rau und aufgeplustert, ist das kein Grund zur Panik! Der Grund dafür ist die natürliche Haarstruktur (Mamas oder Papas Kopf sei Dank) und nicht wie viele annehmen, dass die Haare kaputt sind. In diesen Fällen benötigt das strapazierte Haar ebenfalls einen besonders intensiven Feuchtigkeitsboost.


Anders sieht es aus, wenn Du grundsätzlich eine glatte Haarstruktur hast oder der strohige Charakter sich erst im Laufe der Zeit entwickelt oder verschlimmert hat. Dann liegt der Verdacht sehr nahe, dass die falschen Haarpflegeprodukte oder deine tägliche Haarroutine Schuld an Deinem haarigen Desaster haben. Die schlechten Neuigkeiten zuerst: tatsächlich ist das eine der häufigsten und am meisten unterschätzten Ursachen für extrem sprödes, trockenes Haar und kaputte Haarspitzen. Aber dazu auch gleich die guten Neuigkeiten: das lässt sich ebenfalls ganz einfach mit unseren Feuchtigkeitsshampoos beheben!    


Der Clou daran: trockene Haare kommen selten allein - deshalb deckt jedes unserer Feuchtigkeitsshampoo noch ein weiteres Haarbedürfnis, wie z.B. Glättung, Volumen oder einen fettigen Ansatz ab. Cool, oder?

Warum strohiges Haar oft gar keines ist

Was viele nicht wissen: das strohige und trockene Gefühl auf Deinem Kopf entsteht gar nicht durch das Haar selbst, sondern durch die Summe der Ablagerungen darauf. Du spürst wenn Du Dir durch die Haare streifst also gar nicht Dein Haar selbst, sondern vielmehr den Film an Ablagerungen. Dieser Film entsteht häufig durch chemische Zusätze in einem Shampoo oder anderen Haarpflegeprodukten. Silikone oder Polyquaternium lagern sich beispielsweise immer mehr ab, versiegeln Dein Haar und Deine Kopfhaut und lassen keine Feuchtigkeit und Pflege mehr durch. Das Ergebnis: sehr trockene Haare, die unelastisch und brüchig werden. Der Stroh-Effekt.

In diesem Fall hilft nur eins: der kalte Entzug! Keine Silikone oder sonstige chemische Zusätze mehr. Setze am Besten auf Feuchtigkeit für die Haare ohne Silikone mit unseren natürlichen Shampoos & Conditionern gegen trockene Haare und achte darauf, auch keine sonstigen Pflegeprodukte wie zum Beispiel Haarspray oder Wachs zu benutzen, die Silikone und andere sich ablagernde Zusätze enthalten. Mit jeder Wäsche mit einem natürlichen Shampoo befreist Du dann Dein Haar step by step von den schädlichen Ablagerungen. Anfangs wird sich Dein Haar sogar noch störrischer und trockener anfühlen, da ihm jetzt bei der Wäsche die glättende Silikonschicht vorenthalten wird und der tatsächliche Zustand Deiner Haare nicht mehr überdeckt, sondern nach und nach zum Vorschein kommt. Gib jetzt nicht auf, die Ausdauer lohnt sich! Denn je mehr Ablagerungen auf Deinem Kopf entfernt sind, umso besser können hochwirksame Pflanzenöle und -extrakte zu Deinem Haar durchdringen und ihre volle Wirkung entfalten. Dann gehören die strohigen Zeiten schon bald der Vergangenheit an und Dein Haar kann endlich wieder mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Mehr zum Thema Umstieg auf natürliche Haarpflege findest Du auch hier

Trockene Haare pflegen: wieso erscheint strohiges Haar oft stumpf?

Trockenem Haar fehlt es an Feuchtigkeit. Dadurch wirkt es strohig. Durch die Strapazen, denen wir unser Haar täglich aussetzen, wird die äußere Schuppenschicht aufgeraut. Die Folge: einfallendes Licht kann nicht mehr so gut reflektiert werden, was das strapazierte Haar stumpf und glanzlos erscheinen lässt. Außerdem lässt sich das Haar durch die aufgeraute Schuppenschicht nicht mehr so leicht kämmen und verheddert sich schneller. Wir müssen also trockene Haare pflegen - aber wie? Bewährt hat sich die Kombination aus einem reichhaltigem Shampoo und einem Conditioner bei jeder Haar-Wäsche.

Wenn Du stets beides benutzt, brauchst Du keine neue Schäden zu fürchten. Denn während das Shampoo die Schuppenschicht öffnet, um Verschmutzungen auslösen zu können, verschließt der Conditioner diese wieder. So legen sich die Haarschüppchen wieder am Haarschaft an, die Feuchtigkeit wird gespeichert und die Reibung der Haare reduziert. Sie lassen sich wieder besser kämmen und sind viel geschmeidiger. Wenn Du dagegen nur auf ein Shampoo setzt und keinen Conditioner verwendest, darfst Du Dich wiederum nicht über strohiges und trockenes Haar wundern, denn die geöffneten Haarschuppen können die Feuchtigkeit viel schlechter halten und verkletten besonders schnell. Aber alles kein Problem -  denn unser natürliches PIHA Shampoo für trockenes Haar versorgt Deine Haare mit Feuchtigkeit und unser dezent-pudrig duftender NUI Conditioner für trockenes Haar pflegt intensiv und beseitigt strohiges Haar im Nu.

 

>Piha Shampoo Haare Feuchtigkeit

 

Nui Conditioner gegen Spliss


TROCKENE HAARE PFLEGEN - TIPP
 Bekanntlich kommt ja wahre Schönheit von Innen – dies kann auch der Fall bei trockenem Haar sein. Das heißt, nicht nur Deine Haare sind trocken, sondern eventuell auch Haut und Schleimhäute. Daher raten wir Dir unbedingt auf den persönlichen Flüssigkeitsbedarf zu achten.
  

Feuchtigkeit für die Haare: die richtigen Pflegeprodukte bei trockenen Haaren

Bei extrem trockenen Haaren hilft nur eines: Feuchtigkeit, mehr Feuchtigkeit und noch viel mehr Feuchtigkeit für die Haare! Das richtige Shampoo und der passende Conditioner sind entscheidend, wenn es um die Bekämpfung trockener und strohiger Haare geht. Die richtige Feuchtigkeitspflege für strapazierte Haare zu finden, ist oft gar nicht so einfach, denn ein häufig eingesetzter Wirkstoff in der konventionellen Haarkosmetik ist leider Silikon. Da es die Eigenschaft hat, das Haar mit einem glättenden Film zu überziehen und somit die abstehenden Haarschuppen wieder anzulegen, ist es sehr beliebt bei trockenen Haaren - hat aber in der Naturkosmetik nichts zu suchen. Es ist weder biologisch abbaubar, noch wird es aus pflanzlichen Mitteln gewonnen, weshalb wir es in unseren Shampoos und Conditionern nicht verwenden. Darüber hinaus spendet Silikon keinerlei Feuchtigkeit für die Haare sondern ganz im Gegenteil - es verschlimmert den Zustand von trockenem Haar, da es Haare und Kopfhaut versiegelt, sodass das Haar von außen keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann und innerlich noch stärker austrocknet. Daher sind Silikone und die leider ebenfalls weit verbreiteten Silikonersatzstoffe (diese erkennt man weniger schnell und Produkte dürfen trotzdem als silikonfrei ausgezeichnet werden), wie z.B. Polyquaternium, absolut tabu und als Feuchtigkeitspflege für trockene Haare in keinem Fall geeignet. 

Ein weiteres Problem: viele herkömmliche Tenside, also die waschaktiven Substanzen in Shampoos, können das Haar ebenfalls stark austrocknen. Sie sind oft sehr aggressiv (da billig) und strapazieren Dein Haar so unnötig. Deswegen solltest Du bei Deiner Haarpflege gegen trockenes Haar lieber auf Shampoos mit besonders milden Tensiden setzen. Auch der Anteil an pflanzlichen Pflegeölen sollte in Deiner Feuchtigkeitspflege bei trockenen Haaren entsprechend hoch sein, da sie das Haar wie ein Schutzfilm umhüllen und die abstehenden Haarschuppen anlegen. So erhältst Du intensive Feuchtigkeit für die Haare und das ganz ohne schädliche Silikone. Deine Oberflächenstruktur wird geglättet, was zu sichtbar mehr Glanz führt und Haarbruch und Spliss kraftvoll entgegenwirkt.

Haare verfügen normalerweise über eigene Wasserreserven im Haarinneren, welche dazu dienen, dass das Haar nicht austrocknet und stets mit genug Feuchtigkeit versorgt werden kann. Bei trockenem Haar hingegen, sind diese Wasserreserven schnell aufgebraucht oder erst gar nicht vorhanden. Pflanzliche Pflegeöle, wie z.B. unser Bio Brokkolisamen ÖlBio Kaktusfeigenkern Öl oder Bio Sanddorn Öl, die sehr reichhaltig sind, aber nicht beschwerend wirken, können diese Wasserreserven im Handumdrehen wieder auffüllen und dürfen deshalb in Deinem Shampoo und Conditioner gegen trockene Haare auf keinen Fall fehlen. Diese findest Du z.B. in unserem MAKEWAI Shampoo für trockenes Haar und dem dazu passenden Feuchtigkeits-Conditioner

 

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Makewai

 

Was tun gegen trockene Haare? Top 7 Pflegetipps

Dein sprödes Haar bringt Dich noch um den Verstand? Deinem Haar fehlt es an Feuchtigkeit, es sieht stumpf aus, fühlt sich strohig an, lässt sich schwer kämmen und Spliss ist in der letzten Zeit immer häufiger zu sehen? Dann ist es dringend an der Zeit, etwas dagegen zu tun. Denn trockenes Haar ist kein Problem, das Du nicht selbst wieder in den Griff bekommen könntest. Also was tun gegen trockene Haare? Dafür haben wir genau die richtigen Tipps für Dich: Ein wenig Geduld, das richtige Shampoo & Conditioner und eine natürliche Pflege, und bald wird Dein strapaziertes Haar wieder geschmeidig und glänzend.

Oft machen nämlich die falschen Pflegeprodukte kombiniert mit einer falschen Pflegeroutine Deine Haare trocken und strohig. Aber das lässt sich ändern - mit diesen 7 Pflegetipps für extrem trockene Haare zeigen wir Dir, was Du schnell gegen trockene Haare tun kannst:  

1. Achte bei trockenen Haaren besonders auf die Produktqualität

Vermeide ein Shampoo oder einen Conditioner mit chemischen Zusätzen wie zum Beispiel Silikonen oder Polyquaternium. Reine, natürliche Zutaten wie Bio Kaktusfeigenkern Öl oder Bio Brokkolisamen Öl glätten Deine Haarstruktur ganz ohne Build-Up Effekt, versorgen Dein Haar mit viel Feuchtigkeit und machen das Haar geschmeidig, glänzend und wieder leichter kämmbar. 

Intensive Feuchtigkeit für die Haare ohne Silikone erhältst Du beispielsweise mit unserem NUI Shampoo. Unser PIHA Feuchtigkeitsspendender Conditioner ist perfekt auf trockenes Haar abgestimmt und enthält nur natürliche und wertvolle Bio Pflanzenöle.

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2. Vermeide chemisches Färben & verzichte auf chemische Zusätze

Vermeide chemisches Färben mit Wasserstoffperoxid. Häufiges Färben entzieht dem Haar Feuchtigkeit und lässt es trocken und strohig werden. Eine gute Alternative ist das Färben mit Naturkosmetik.

Auch nach der Dusche solltest Du auf chemisch basierte Pflegeprodukte jeglicher Art verzichten, da diese die Aufnahme von pflanzlichen Wirkstoffen verhindern können (z.B. Silikone) und oft Haarstruktur-schädigende Zusatzstoffe enthalten. Besonders die in konventionellen Shampoos eingesetzten aggressiven Tenside (waschaktive Substanzen) haben eine stark austrocknende Wirkung auf Dein Haar und sollten deshalb unbedingt vermieden werden.  

3. Haare richtig auswaschen & nicht trocken rubbeln!

Wasche Deine Haare nachdem Du ein Shampoo verwendet hast gründlich aus und vermeide die 7 häufigsten Fehler beim Haare Waschen. Ob das Haar gründlich ausgewaschen wurde, erkennst Du an dem „Quietsch“ Test: Nach dem Auswaschen das Haar vorsichtig mit den Fingern entlangziehen. Wenn Dein Haar dabei „quietscht“, ist es ordentlich ausgewaschen und vollständig von Rückständen befreit. Ebenfalls leicht zu merken ist folgende Haarregel: Die Haare sollten mindestens dreimal so lange ausgewaschen wie einshampooniert werden. 

Extra-Tipp: Dieser Tipp ist zugegebenermaßen im Winter nicht sehr angenehm, lohnt sich aber: Spüle Deinen Kopf nach der Haarwäsche kurz mit kaltem Wasser durch. So schließt sich die obere Schuppenschicht Deiner Haare und das Haar glänzt.

Oft als Kind bereits gelernt steckt man seine Haare nach der Wäsche in ein kuschelig weiches Handtuch und rubbelt sie kräftig durch um sie schneller trocken zu bekommen. Keine gute Idee. Denn durch die Reibung wird die Schuppenschicht wieder geöffnet und lässt die Haare strohig und glanzlos aussehen. Abstehenden Haarschüppchenverheddern sich besonders leicht ineinander und führen zu brüchigem, strapaziertem Haar. Besser: die Haare sanft mit dem Handtuch abtupfen oder im Handtuch trocken kneten. Nicht Reiben!

Tipp: Mit Microfaser-Handtüchern geht das besonders gut! Sie nehmen doppelt so viel Feuchtigkeit auf und sind durch ihre feine Struktur schonender als die grobe Struktur eines Baumwoll-Handtuchs. 

4. Hitze vermeiden, richtig bürsten und nicht kopfüber Föhnen

Damit Dein Haar nicht weiter austrocknet, ist es besonders wichtig, sämtliche Hitzequellen zu vermeiden. Dazu gehören heißes Waschen, heißes Föhnen, Sonneneinstrahlung genauso wie das (heiß) geliebte Glätteisen oder der Lockenstab. Am Besten ist es, wenn Du Dein Haar an der Luft trocknen lässt oder nur kalt föhnst. Sag Good-Bye zu Glätteisen und Co. -  die Hitze strapaziert Dein Haar nur unnötig. Klingt hart? Ist es auch. Aber man gewöhnt sich daran. Und je länger Du Deine Haare auf Hitze-Entzug setzt, desto gesünder und geschmeidiger werden sie und lassen sich dann wieder viel besser stylen. Auch ohne schädliche Hilfsmittel. Mit der Zeit nimmt Dein Drang zu Föhn, Glätteisen und Co. zu greifen automatisch ab. Probier's aus!

Und wenn der Föhn dennoch zum Einsatz kommt: immer vom Ansatz zu den Spitzen föhnen! Kopfüber geht am schnellsten? Stimmt, so gehen Deine Haare allerdings auch am schnellsten kaputt. Wer eine glänzende Mähne will, der muss sie auch richtig föhnen. Richtig heißt: Deine Haare erst im angetrockneten Zustand föhnen und dann den (vorzugsweise lauwarmen oder kalten) Luftstrom vom Ansatz in die Spitzen gleiten lassen. Das schließt die Schuppenschicht.

Tipp: Wenn Du Deine Haare mit der Bürste sanft nach unten ziehst (nicht reißen!), glättest Du Deine Haare und bringst sie automatisch in die richtige Form!  

Auch regelmäßiges Bürsten vom Ansatz bis in die Spitzen hilft, trockene Haare geschmeidiger zu machen. Gerade bei Locken, die tendenziell sehr oft zu trockeneren Haaren (und trockenen Haarspitzen) neigen, kannst Du durch die täglichen Bürstenstriche den Talg im gesamten Haar besser verteilen. Die Haarlängen werden so wieder mit Feuchtigkeit versorgt und erstrahlen in neuem Glanz. Besonders gut und schonend funktioniert das Haare Bürsten mit Naturmaterialien wie Holz oder Naturborsten. Auf Bürsten und Kämme aus Plastik solltest Du besser verzichten. Sie besitzen oft raue Kanten, welche die Haaroberfläche verletzen und den Talg nicht bis in die Spitzen transportieren. 

Schon gewusst? Dein Haar ist nach dem Waschen etwa 10 x empfindlicher als vorher. Also vermeide künftig bei Deiner täglichen Pflege, die Haare beim Kämmen kräftig zu ziehen. Sonst hast Du am Ende gefühlt mehr davon in Deiner Bürste als auf dem Kopf.  Und weil Vogelnester auf dem Kopf leider nie im Trend sein werden, solltest Du die Haare etwas Lufttrocknen lassen und unbedingt alle Knoten peu à peu von den Spitzen zum Haaransatz hoch, vorsichtig rauskämmen. Anschließend die Haare so scheiteln, wie du sie auch in trockener Form tragen würdest.

5. Befreie Deine Haare von sämtlichen Kalkresten

Ein unterschätzter aber häufiger Grund für strohiges Haar: Der Kalk im Leitungswasser (je nach Region unterschiedlich)! Die Kalkrückstände lagern sich an der Haarstruktur ab und machen Deine Haare trocken. Jede Putzfee weiß, was Kalk gar nicht leiden kann und das ist Säure. Um das Haar von den lästigen Kalkrückständen zu befreien, reicht es schon einen Esslöffel Apfelessig oder Zitronensaft auf einen Liter kühles Wasser zu geben und das Haar damit nach der Haarwäsche auszuspülen. So entfernst Du ganz einfach die Kalkrückstände, welche sich durch das Leitungswasser auf Deinem Haar angelagert haben.

6. Ernähre Dich ausgewogen 

Sprichwörter wie „wahre Schönheit kommt von innen“ oder „Du bist was Du isst“ hat bestimmt jeder schon mal gehört. Diese neunmalklugen Sprichwörter haben aber ihre Berechtigung - besonders wenn es um den Zustand Deiner Haare geht. Achte deshalb auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Am besten fünf Mal täglich Obst und Gemüse essen sowie Nüsse, Vollkornprodukte und hochwertige Öle aufnehmen. 

Das Spurenelement Zink ist zum Beispiel ideal bei trockenem Haar. Enthalten ist es in Vollgetreide, Nüssen, oder Austern. Aber auch das fettlösliche Vitamin A trägt dazu bei, dass das Haar kräftig und geschmeidig erscheint. Vitamin A ist zum Beispiel in Bio-Eiern enthalten. Die Vorstufe des Vitamin A, das bekannte Beta-Carotin, findet sich hingegen in vielen Gemüsen und Früchten, wie z. B. Grünkohl, Spinat, Honigmelonen, Karotten, Paprika, Süsskartoffeln und im Kürbis. 

7. Schneide Deine Haar Spitzen regelmäßig

Lasse regelmäßig trockene Haarspitzen schneiden, um Spliss erst gar nicht entstehen zu lassen. Spliss hat es einfacher, umso älter und somit länger Deine Haare sind.  

Tipp: Fehlt es vor allem Deinen Spitzen an Feuchtigkeit, kannst Du bereits vor dem Shampoo einen Conditioner direkt auf Deine trockenen Haarspitzen auftragen. Für extrem trockenes und strohiges Haar empfehlen wir Dir Deinen Conditioner nach dem Shampoonieren noch einmal aufzutragen. In dem Fall kannst Du das Sprichwort "weniger ist mehr" getrost ignorieren ;-)

Trockene Haare: Hausmittel, die Deine Mähne strahlen lassen

Als Hausmittel gegen trockene Haare haben sich besonders pflanzliche Öle bewährt, da sie nährstoffreich sind, die Haaroberfläche glätten und das Haar mit tiefenwirksamer Feuchtigkeit versorgen. Es gibt verschiedene Arten, die Öle in Deinem Haar zu verarbeiten. Wir stellen Dir die 3 besten Hausmittel gegen trockene Haare vor:

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Hausmittel Nr. 1: die Öl-Kur

Gut geeignet bei strohigem Haar sind verwöhnende Öle wie Olivenöl, Jojobaöl, Mandelöl, Kokosöl oder Arganöl. Die Öle sollten aus kontrolliert biologischem Anbau stammen und besonders schonend verarbeitet werden, da sie sonst ihre wichtigsten Wirkstoffkomplexe verlieren und das Haar dann nur ölig machen, aber nicht mehr pflegen. Pure Pflanzenöle können nach der Dusche in das Haar einmassiert werden und versorgen es so mit einer extra Portion Feuchtigkeit. Aber Achtung: generell sollten nur wenige Tropfen verwendet werden, die bevorzugt in Längen und Spitzen gegeben werden. Wer zuviel Öl nimmt oder es am Ansatz aufträgt, riskiert wortwörtlich einen Griff ins Fettnäpfchen – strähnige und platte Haare sind die Folge. Hier ist für das optimale Finish viel Fingerspitzengefühl gefragt.

Hausmittel Nr. 2: Die Avocado-Kur

Auch ein beliebtes Hausmittel gegen extrem trockenes strohiges Haar ist eine selbst gemachte Haarkur für trockene Haare: Einfach eine halbe Avocado mit einem Teelöffel Olivenöl vermengen, im Haar gut einmassieren und 30 Minuten lang einwirken lassen. Danach gründlich mit einem milden Shampoo ausspülen. Achtung: Die Avocado Kur muss immer frisch zubereitet und direkt aufgetragen werden, da sie sich nicht lange hält. 

Hausmittel Nr. 3: Die Conditioner-Kur

Wem die selbst gemachten Kuren zu aufwändig oder unpraktisch sind, für den gib es einen kleinen Life-Hack: Du kannst nämlich auch aus Deinem pakahi Conditioner ganz einfach eine Haarkur für trockenes Haar machen! Arbeite den Conditioner dazu ein- bis zweimal pro Woche vor der Haarwäsche in Dein Haar ein und lasse ihn ca. 30 Minuten einwirken. Danach gründlich mit pakahi Shampoo gegen trockene Haare ausspülen. Et voilá: Mit dieser simplen Haarmaske gegen trockenes Haar haben Deine Haare einen Extra-Boost an Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit erhalten. Je nach gewünschter Intensität des Pflege-Ergebnisses kannst Du die Conditioner Haarkur auch mehrere Stunden oder sogar über Nacht einwirken lassen. Der Vorteil: Dieser Hausmittel Tipp geht besonders schnell und kann nicht falsch dosiert werden.

UNSER FAZIT

Trockene Haare sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern können auch die Psyche belasten. Die Ursachen hierfür sind vielfältig - das passende Shampoo, eine ausgewogene Ernährung und die richtige Pflege stellen aber meist eine gute Vorbeugung und / oder Behandlung dar. Generell ist es wichtig, auf Färben, Bleichen und zu häufiges Föhnen zu verzichten, denn das entzieht Deinen Haaren Feuchtigkeit und schädigt ihre Struktur. Was trockenes Haar am meisten braucht ist - wer hätte es gedacht - extrem viel Feuchtigkeit. Hierbei ist es wichtig, dass Du auf die richtigen Pflegeprodukte zurückgreifst. Echte Feuchtigkeit wird nur aus hochwertigen pflanzlichen Ölen und Extrakten gewonnen. Sämtliche chemische Zusätze wie z.B. Silikone und die häufig versteckten Silikonersatzstoffe entziehen Deinem Haar auf Dauer die Feuchtigkeit und haben daher in der Pflege trockener Haare absolut nichts verloren. Wenn Du unsere Tipps ein paar Wochen beachtest, gehören strapazierte Haare der Verhangenheit an und Du wirst schon ganz bald mit glänzenderen und weicheren Haaren belohnt – versprochen!  

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FAQ - Die häufigsten Fragen zum Thema trockene und strapaztierte Haare

Wie erkenne ich trockene Haare?

Du erkennst trockenes Haar ganz einfach, indem Du es einem Schnelltest unterziehst. Prüfe Dein Haar auf Glanz und Kämmbarkeit. Fehlt Deinen Haaren Glanz, sehen sie stumpf aus und sind nur schwer kämmbar, sind das deutliche erste Anzeichen für trockenes Haar. Im Prinzip ist jedes einzelne Haar durch eine Schuppenschicht geschlossen. Das Licht kann so reflektiert werden und das Haar glänzt. Ist die Struktur Deines Haares aufgeraut, kommt es zu porösen Stellen, welche die Haarschuppen abstehen lassen. Das Haar fühlt sich dann strohig an, Spliss und Haarbruch treten vermehrt auf. Deine Haare neigen dazu abzustehen, oder zu "Fliegen". Oft ist auch eine sensible und juckende Kopfhaut ein Indiz für trockene Haare. 

Bestes Shampoo für trockene Haare?

Das beste Shampoo für trockene Haare ist ganz klar ein pakahi Feuchtigkeitsshampoo. Warum? Weil wir auf alles verzichten, was in einem guten Feuchtigkeitsshampoo nichts verloren hat: nämlich chemische Zusätze jeglicher Art, die Dein Haar weiter austrocknen und den eigentlichen Haarzustand überdecken, statt Dein Haar von innen heraus zu stärken. Daher findest Du in unseren Shampoos weder künstliche Schaumverstärker, noch Silikone, PEGs, aggressive Tenside, etc. Dafür reichern wir unsere Shampoos gegen trockene Haare mit umso mehr feuchtigkeitsspendenen natürlichen Pflegeölen wie z.B. Bio Brokkolisamenöl oder Bio Kaktusfeigenkernöl an - diese dienen als natürlicher Silikonersatz und füllen die Feuchtigkeitsdepots Deiner Haare nachhaltig wieder auf. 

Führt kalkhaltiges Wasser zu trockenen Haaren?

Sogenanntes "hartes" Wasser enthält viel gelöstes Calcium und Magnesium. Wenn das Leitungswasser viel Kalk (Calciumkarbonat) enthält, kann das dazu führen, dass die Haare sich trocken anfühlen und weniger glänzen. Mit speziellen Shampoos für glänzende Haare kannst Du da gegensteuern. Ein effektives Hausmittel ist auch die saure Rinse. Hierbei gibst Du in den letzten Waschgang etwas Essig hinzu. Das neutralisiert den Kalk und Deine Haare glänzen wieder.

Welche Probleme entstehen durch trockene Haare?

Trockene Haare lassen sich nur schwer kämmenverfilzen schnell und verfügen meistens über wenig bis gar keinen Glanz. Der Grund hierfür sind die abstehenden Haarschuppen. Sind Deine Haare strapaziert, stehen diese nämlich wie Borsten ab und liegen nicht mehr wie Dachziegel übereinander, wie sie es eigentlich tun sollten. Das Licht, das auf Dein Haar trifft, wird bei normalem Haar reflektiert, was wir selbst als Glanz wahrnehmen.

Bei trockenem Haar kann das Licht durch die raue Struktur aber nicht mehr reflektiert werden, weshalb der Glanz ausbleibt. Aufgrund der abstehenden Schuppen sieht das Haar nicht nur glanzlos aus, es fühlt sich zudem strohig an. Durch die raue Oberfläche verkletten sich einzelne Haarsträhnen besonders schnell und reiben aneinander - was schnell zu Begleiterscheinungen wie Haarbruch und Spliss führen kann. Der Effekt nimmt mit zunehmendem Alter leider auch noch zu, was es nicht besser macht. Aber was heißt das nun für Dich? Das Motto lautet Pflege, aber richtig!  

Extrem trockene Haare, was hilft wirklich?

Vielleicht vorweg: Die Pflege ist, wie Du bereits erfahren hast, ganz entscheidend! Der häufigste Grund für trockenes Haar ist nämlich die falsche Pflege. Wenn es Deinem Haar an Fett und Feuchtigkeit mangelt, wird es sehr schnell spröde und ist anfälliger für Spliss und Haarbruch. Gerade deshalb solltest Du Dein Haar mit einer extra Portion Feuchtigkeit versorgen und auf chemisch basierte Pflegeprodukte verzichten.

Selbstverständlich können auch externe Einflüsse wie z.B. Chlorwasser, Salzwasser, trockene Heizungsluft oder eine starke Sonneneinstrahlung zu trockenem Haar führen. Hier gewinnt die richtige Pflege noch mehr an Bedeutung. Ist Deine Kopfhaut erstmal aus dem Gleichgewicht geraten, kann es vorkommen, dass sie zu wenig Talg produziert, welchen Dein Haar dringend benötigt. Die richtige Pflege, die Deine Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht bringt, ist der entscheidende Faktor dabei, die Ursache trockener Haare langfristig zu bekämpfen und strohiges Haar wieder geschmeidig und gesund zu pflegen.

Auf welche Inhaltsstoffe sollte ich bei trockenen Haaren verzichten?

Wir können Dir wärmstens empfehlen, auf chemische Inhaltsstoffe zu verzichten, da diese das Haar langfristig austrocknen können. KEINE Silikone, KEINE Parabene & KEINE künstlichen Duftstoffe! Natürliche Inhaltsstoffe ziehen tief ins Haarinnere ein und legen sich nicht nur oberflächlich um das Haar. Habe Geduld! Bis sich Deine Haare an die natürliche Pflege gewöhnt haben, können schon ein paar Wochen vergehen. Aber es wird sich lohnen, denn Dein Haar wird mit der Zeit an Strahlkraft, Vitalität und Schwung gewinnen.

Extrem kaputte Haare - kann man trockene Haare retten?

Tatsächlich können Haarschäden, wenn sie einmal aufgetreten sind, nicht mehr repariert werden, da es sich bei Haaren um totes Material handelt. Wenn Dein Haar also extrem kaputt ist, sich kräuselt, dauerhaft absteht, mehrfach abbricht und sich nicht mehr ohne größten Kraftaufwand stylen lässt, ist es soweit, zum Friseur zu gehen und kaputtes Haar abschneiden zu lassen. Nur so kann gesundem, nachwachsendem Haar eine Chance gegeben werden. Solltest Du noch nicht extrem kaputte Haare haben, sondern nur trockene Haare, die noch keine Schäden aufweisen, helfen Dir die oben stehenden Haarpflege Tipps auf jeden Fall weiter und können trockene Haare retten.

KATEGORIE: Feuchtigkeit