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Haare extrem trocken und strohig? Unsere Top 7 Pflegetipps

© puhhha/Shutterstock.com - keine Lust mehr auf trockene und strohige Haare? Dann versuch es doch mal mit unseren Top 7 Pflegetipps!

Sind strohige Haare kaputte Haare? Wieso erscheint strohiges Haar oft stumpf? Was sind die Ursachen? Und was sind die besten Pflegetipps bei strohigen und trockenen Haaren? Pakahi klärt auf.


Inhalt
 

❥ Was sind strohige Haare überhaupt?
❥ Wie kommt es zu strohigen Haaren?
❥ Warum strohige Haare oft gar keine sind
❥ Wieso erscheint strohiges Haar oft stumpf?
❥ Top 7 Pflegetipps bei trockenen und strohigen Haaren

 

Was sind strohige Haare überhaupt? 

Bevor wir in die Tiefe gehen, möchten wir kurz erklären was strohiges Haar überhaupt ist. Strohige Haare sind sozusagen eine Steigerung von trockenen Haaren. Sie kräuseln sich oft am Kopf und wirken wie aufgeplustert. Strohige Haare fühlen sich unelatisch, störrisch und trocken an. Häufig fehlt es ihnen auch an Glanz, sie stehen ab und lassen sich schwer stylen.

 

 

Wie kommt es zu strohigen Haaren?

Besonders für Frauen mit lockigen oder leicht gewellten Haaren gehören die Worte „strohig“ und „trocken“ zu den Top-10 ihrer Wortschatzliste. Glaubst Du nicht? Dann frag mal eine Frau mit Locken (ganz dezent!) nach ihren Haarbedürfnissen :)

Hier liegt der Grund oft darin, dass durch die Locken und Wellen das Sebum (also der Talg) der Kopfhaut sich schwieriger in die Längen und Spitzen verteilt. So wird die natürliche Feuchtigkeitszufuhr gestoppt - raues, strohiges Haar ist die Folge. Hier kann eine gezielte Pflege mit reichhaltigen Pflanzenölen, die Dein Haar wieder mit Feuchtigkeit versorgen, schnell Abhilfe schaffen.

Waren die Haare schon von Kind an rau und aufgeplustert, ist das kein Grund zur Panik! Der Grund dafür ist die natürliche Haarstruktur (Mama oder Papa sei Dank) und nicht wie viele annehmen, dass die Haare kaputt sind. In diesen Fällen benötigt das Haar ebenfalls einen besonders intensiven Feuchtigkeitsboost.

 

 Feuchtigkeitsshampoos-Beratung

 

 

Anders sieht es aus, wenn Du grundsätzlich eine glatte Haarstruktur hast oder der strohige Charakter sich erst im Laufe der Zeit entwickelt oder verschlimmert hat. Dann liegt der Verdacht sehr nahe, dass die falschen Haarpflegeprodukte Schuld an Deinem haarigen Desaster haben. Die schlechten Neuigkeiten zuerst: tatsächlich ist das eine der häufigsten und am meisten unterschätzten Ursachen für strohige Haare. Aber dazu auch gleich die guten Neuigkeiten: das lässt sich am besten behandeln!

 

Warum strohige Haare oft gar keine sind

Was viele nicht wissen: das strohige Gefühl entsteht gar nicht durch das Haar selbst, sondern durch die Summe der Ablagerungen darauf. Du spürst wenn Du Dir durch die Haare streifst also gar nicht Dein Haar selbst, sondern vielmehr den Film an Ablagerungen. Dieser entsteht am häufigsten durch chemische Zusätze in Haarpflegeprodukten wie Silikonen oder Polyquaternium. Sie lagern sich immer mehr ab, versiegeln Dein Haar und lassen keine Feuchtigkeit und Pflege mehr durch. Das Ergebnis: immer weiter austrocknende Haare, die unelastisch und brüchig werden. Der Stroh-Effekt.

In diesem Fall hilft nur eins: der kalte Entzug! Keine Silikone oder sonstige chemische Zusätze mehr. Nutze am besten ein Naturshampoo und achte darauf, auch keine sonstigen Pflegeprodukte wie zum Beispiel Spülungen, Haarspray oder Wachs zu benutzen, die Silikone und andere sich ablagernde Zusätze enthalten. Mit jeder Wäsche befreist Du dann Dein Haar step by step von den schädlichen Ablagerungen. Anfangs wird sich Dein Haar sogar noch störrischer und trockener anfühlen, da ihm jetzt bei der Wäsche die glättende Silikonschicht vorenthalten wird und der tatsächliche Zustand Deiner Haare nicht mehr überdeckt, sondern nach und nach zum Vorschein kommt. Gib jetzt nicht auf, die Ausdauer lohnt sich! Denn je mehr Ablagerungen entfernt sind, umso besser können hochwirksame Pflanzenöle und -extrakte zu Deinem Haar durchdringen und ihre volle Wirkung entfalten. Dann gehören die strohigen Zeiten schon bald der Vergangenheit an. Mehr zum Thema Umstieg auf Naturshampoo findest Du auch hier.

 

Wieso erscheint strohiges Haar oft stumpf?

 

Top 7 Pflegetipps bei trockenen und strohigen Haaren

© Vladimir Gjorgiev/Shutterstock.com - oft ist die falsche Pflege schuld an trockenen Haaren. Aber das lässt sich ändern!

1. Auf Produktqualität achten

Vermeide sämtliche Produkte mit chemischen Zusätzen wie zum Beispiel Silikonen oder Polyquaternium. Nutze stattdessen natürliche Feuchtigkeitsshampoos mit wertvollen Bio-Pflanzenölen. Beispielsweise Bio-Kaktusfeigenkern Öl oder Bio Brokkolisamen Öl glätten Deine Haarstruktur ganz ohne Buid-Up Effekt und machen das Haar geschmeidig, glänzend und leichter kämmbar. 

2. Chemisches Färben vermeiden

Vermeide chemisches Färben mit Wasserstoffperoxid. Häufiges Färben entzieht dem Haar Feuchtigkeit und lässt es strohig werden. Eine gute Alternative ist das Färben mit Naturkosmetik.

3. Haare gründlich auswaschen

Wasche Deine Haare nach dem Shampoonieren gründlich aus und vermeide die 7 häufigsten Fehler beim Haare Waschen. Ob das Haar gründlich ausgewaschen wurde, erkennst Du an dem „Quietsch“ Test: Nach dem Auswaschen das Haar vorsichtig mit den Fingern entlangziehen. Wenn Dein Haar dabei „quietscht“, ist es ordentlich ausgewaschen und vollständig von Rückständen befreit. Ebenfalls leicht zu merken ist folgende Haarregel: Die Haare sollten mindestens dreimal so lange ausgewaschen wie einshampooniert werden. 

4. Haare am Schluss kalt auswaschen

Dieser Tipp ist zugegebenermaßen im Winter nicht sehr praktikabel, lohnt sich aber: Spüle das Haar nach der Haarwäsche kurz mit kaltem Wasser durch. So schließt sich die obere Schuppenschicht und das Haar glänzt.

5. Haare von Kalkresten befreien

Ein unterschätzter aber häufiger Grund für strohiges Haar: Der Kalk im Leitungswasser (je nach Region)! Die Kalkrückstände lagern sich an der Haarstruktur ab. Jede Putzfee weiß was Kalk gar nicht leiden kann und das ist Säure. Um das Haar von den lästigen Kalkrückständen zu befreien, reicht es schon einen Esslöffel Apfelessig oder Zitronensaft auf einen Liter kühles Wasser zu geben und das Haar damit nach der Haarwäsche auszuspülen. So entfernst Du ganz einfach die Kalkrückstände, welche sich durch das Leitungswasser auf Deinem Haar angelagert haben.

6. Ausgewogen ernähren

Sprichwörter wie „wahre Schönheit kommt von innen“ oder „Du bist was Du isst“ hat bestimmt jeder schon mal gehört. Diese neunmalklugen Sprichwörter haben aber ihre Berechtigung - besonders wenn es um den Zustand Deiner Haare geht. Achte deshalb auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Am besten fünf Mal täglich Obst und Gemüse essen sowie Nüsse, Vollkornprodukte und hochwertige Öle aufnehmen.

5. Schneide Deine Spitzen regelmäßig

Lasse regelmäßig Deine Spitzen schneiden, um Spliss erst gar nicht entstehen zu lassen. Spliss hat es einfacher, umso älter und somit länger Deine Haare sind.  

 

 

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KATEGORIE: Trockene Haare