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Saure Rinse für die Haare: so funktioniert's

© Fabiana Ponzi/Shutterstock.com - saure Rinse für die Haare. Wir zeigen Dir, wie's funktioniert.

Umwelt- und hautfreundliche Haarpflege auf natürlicher Basis erfreut sich zunehmend immer größerer Beliebtheit. So zählt auch die saure Rinse zur perfekten Ergänzung Deiner regelmäßigen Haarwäsche mit dem richtigen Bio Shampoo. Was eine Rinse überhaupt ist, welche Wirkung diese auf Dein Haar und Deine Kopfhaut hat und wie Du dieses einfache Hausmittel perfekt anwenden kannst, erzählen wir Dir in diesem Artikel.

 

 

Saure Rinse - was ist das überhaupt?

Als saure Rinse wird ein Essig-Wasser-Gemisch bezeichnet, das als Haarspülung verwendet werden kann. Klingt komisch, ist aber sehr effektiv für eine Stärkung der Kopfhaut und dem Bändigen von widerspenstigem und stumpfen Haar. Nach dem Haarewaschen wird die Rinse wie eine Spülung verwendet. Sie entfernt die letzten sämtlichen Rückstände aus dem Haar, was es wieder leichter kämmbar macht und es in neuem Glanz erscheinen lässt. Ein wahres Wundermittel also. Der Vorteil einer Rinse ist der, dass sie super einfach und schnell selbst hergestellt werden kann und anders als konventionelle Spülungen ganz ohne chemische Zusatzstoffe auskommt. 

 

Saure Rinse - Wirkung auf Dein Haar

Konventionelle Shampoos und hochdosierte, aggressive Haarpflegeprodukte haben häufig den Effekt, die Schuppenschicht Deiner Haare stark aufzurauen. Doch nicht nur die falschen Haarpflegeprodukte, sondern auch Leitungswasser mit erhöhtem Kalkgehalt schädigt Dein Haar und lässt es schnell ganz schön alt aussehen. Durch die aufgeraute Schuppenschicht bildet sich auch schnell mal Spliss und macht das Kämmen und Glätten Deiner Haare zu einer Tortur.

Eine saure Rinse, also kaltes Essigwasser, setzt nun genau an diesem Problem an, indem es nach der Haarwäsche Deine Schuppenschicht wieder schließt und zusätzlich Kalkrückstände effektiv neutralisiert. Dies beschert Deinem Haar wieder wesentlich mehr Glanz und Geschmeidigkeit.

Die aufgerauten Haarstrukturen und abstehenden Schuppen, die dazu führen, dass Dein Haar steif und matt wirkt sowie Frizz begünstigen, kannst Du somit mit der selbstgemachten Rinse allmählich wieder schließen. Zusätzlich gleichst Du noch den pH-Wert Deiner Kopfhaut aus und schenkst Deinem Haar auf einfachem Wege Stabilität und Glätte. Du ersetzt so auf natürlichem Wege silikonhaltige Haarspülungen, die einen ähnlichen kurzfristigen Effekt haben, Deinem Haar allerdings langfristig schaden können. Bei regelmäßiger und langfristiger Anwendung kann die saure Rinse Deinem Haar sogar die schädlichen Silikone entziehen! Damit das klappt, solltest du natürlich keine Pflegeprodukte mehr verwenden, die gefährliche Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene oder Sulfate enthalten. Die Pflege mit einem hochwertigen Naturkosmetik Conditioner hingegen ist problemlos möglich und auch empfehlenswert.

 

 


Saure Rinse - Rezept und Anwendung

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© katueng/Shutterstock.com - Apfelessigspülung für die Haare: so gelingt Dir die selbstgemachte Rinse im Nu.

Für die Herstellung einer klassischen sauren Rinse brauchst Du nichts weiter als haushaltsübliche Utensilien. Du nimmst einfach:

  • 1 Liter kaltes Wasser (für noch weniger Kalk auch destilliertes Wasser) und mischst es mit
  • 2 Esslöffeln Apfelessig.


Und schon ist Deine erste selbstgemachte Rinse fertig, die Du einfach nach Deiner regelmäßigen Haarwäsche auf Deinem Kopf auftragen kannst um sie leicht in die Haare und Kopfhaut einzumassieren. Die saure Rinse funktioniert übrigens wie eine Leave-in Spülung, Du musst sie also danach nicht auswaschen. Der Essiggeruch verflüchtigt sich kurze Zeit nach dem Trocknen Deiner Haare ganz von selbst! Du mischst die Rinse am besten in einem Behälter mit praktischem Ausguss (z.B. ein Messbecher) zusammen, damit du sie nach dem Waschen ganz leicht über die Haare rinnen lassen kannst.

Bio Apfelessig eignet sich aufgrund der zahlreichen Mineralien und der entzündungshemmenden Wirkung der enthaltenen Antioxidantien besonders gut für Deine Rinse. Wichtig ist, dass die saure Rinse immer frisch und bestenfalls kalt zubereitet wird, da warme Rinsen erfahrungsgemäß tatsächlich weniger Wirkung zeigen. Für langfristig schöne Haare ist es der kleine Muntermacher aber allemal wert! 


Für welchen Haartyp eignet sich eine saure Rinse?

Du kannst die Rinse im Grunde für jeden Haartypen anwenden, besonderer Beliebtheit erfreut sich das Essiggemisch vor allem bei Haaren, die zu starker Trockenheit oder starker Talgproduktion neigen.

Sie ist vor allem sinnvoll anzuwenden in folgenden vier Fällen:

  1. Wäsche mit Haarseife: Wenn Du Deine Haare mit Haarseifen wäschst. Das spült die oft hartnäckigen letzten Seifenrückstände aus und sorgt für mehr Glanz. Ansonsten sehen die Haare nach der Wäsche mit Haarseife nämlich schnell stumpf und störrisch aus.
  2. Stumpfes Haar: Allgemein bei stumpfem Haar kann eine saure Rinse Abhilfe schaffen, einfach nach der Wäsche mit einem milden Feuchtigkeitsshampoo ausprobieren.
  3. Sensible Kopfhaut & Schuppen: Die saure Rinse kann außerdem ergänzend zum passenden Shampoo bei einer sensiblen Kopfhaut und bei Schuppen helfen.
  4. Kalkhaltiges Wasser: Wenn Du bei Dir zu Hause sehr kalkhaltiges Wasser hast, tut die saure Rinse Deinen Haaren ebenfalls gut. Du kannst übrigens den Kalkgehalt in deiner Leitung anhand der Wasserhärte festellen, indem Du bei Deinem örtlichen Wasserwerk einmal nachfragst. Diese sind nämlich dazu verpflichtet die Wasserhärte mindestens einmal im Jahr zu veröffentlichen. Im Allgemeinen lässt sich aber sagen, dass die meisten Haushalte in Deutschland eher härteres Wasser haben.

Das Apfel-Essig-Gemisch kannst Du aufgrund der milden Säuerlichkeit übrigens nach jeder Haarwäsche anwenden, es empfiehlt sich auch mindestens eine Anwendung pro Woche. Vorsicht ist allerdings bei gefärbten Haaren geboten. Wenn Du Deine Haare gefärbt hast, solltest du unbedingt bis zum Ende weiterlesen. Ebenfalls aufpassen solltest Du, wenn Du merkst, dass Deine Haare nach der sauren Rinse nicht weicher und glänzender, sondern trockener und störrischer werden oder Deine Kopfhaut zu jucken oder brennen beginnt. Dann ist für Dich ein milder Conditioner besser geeignet.

Wenn Du mit der sauren Rinse Schuppen, fettige Haare oder Kopfhautjucken bekämpfen möchtest, solltest Du für die Haarwäsche unbedingt ein entsprechendes Shampoo benutzen.

 

Malie Anti Fett Shampoo

 

Ola Shampoo für sensible Kopfhaut

 


Die richtige Rinse bei gefärbtem Haar

Neben der Rinse mit Apfelessig gibt es noch viele weitere Ideen für saure Rinsen, die Du gezielt auf Deine Haarfarbe anpassen kannst. Falls Du Dir die Haare mit Ammoniak- und silikonhaltigen Mitteln gefärbt hast, solltest Du auf eine Apfelessig-Rinse besser gänzlich verzichten, da die Farbe sonst schneller als gewollt ausgewaschen werden kann. Für gefärbte Haare eignen sich bestimmte Teesorten besonders gut:

Bei blondem Haar empfehlen wir eine selbstgemachte Rinse aus entzündungshemmendem Kamillentee, der gleichzeitig Dein Blond in ganz neuem Licht erstrahlen lässt.

Schwarzes Haar profitiert auf natürliche Weise von Schwarztee – übrigens auch eine natürliche Wunderzutat im Vorbeugen grauer Strähnen sowie Schuppen.

Wenn Du Dir die Haare brünett oder rötlich gefärbt hast, haben wir gleich zwei super Tee-Tipps für Dich: Rotbuschtee verfeinert mit etwas säuerlichem Zitronensaft oder Hibiskustee sorgt ebenfalls für Farbglanz pur. Für die optimale Bildung der Gerbsäuren lass Deine selbstgemachte Tee-Rinse am besten einige Stunden ziehen und stell sie vor der Verwendung in den Kühlschrank. 

 

Saure Rinse oder Conditioner?

Allgemein empfehlen wir eine saure Rinse vor allem dann, wenn Du bei Deiner Haarwäsche auf ein festes Shampoos (sogenannte Haarseife) zurückgreifst. Haarseifen an sich sind nichts schlechtes, ganz im Gegenteil, sie schonen die Umwelt, da sie meistens ohne Verpackung auskommen. Allerdings können feste Shampoos starke Rückstände in Form von Seifenresten hinterlassen. In Kombination mit kalkhaltigem Wasser bildet sich dann häufig die sogenannte "Kalkseife". Nach der Wäsche fühlt sich das Haar so an, als wäre es extrem fettig, was aber nur die Ablagerungen der Kalkseife sind. 

Natürlich kannst Du auch bei einer Haarwäsche ohne Haarseife auf eine saure Rinse zurückgreifen. Für eine extra Portion Pflege kannst Du zusätzlich einen Conditioner für die Spitzen verwenden und danach noch eine Rinse auftragen. Du musst die saure Rinse nicht bei jeder Haarwäsche anwenden. Eine Rinse kann aber durchaus dabei unterstützen, Dein stumpfes Haar wieder zum Glänzen zu bringen oder die Kämmbarkeit Deines Haares deutlich zu verbessern. 

Eine saure Rinse ist Dir zu aufwändig, zu öko oder Du möchtest erst gar nicht auf Conditioner von Pakahi verzichten müssen? Kein Problem, auch unsere Conditioner haben einen ganz ähnlichen Effekt wie eine Rinse. Zum Beispiel unser NUI Conditioner Anti-Spliss & Kämmbarkeit. 

Nui Conditioner 

 

Alle unsere Naturkosmetik-Conditioner schließen genau wie eine Rinse die Schuppenschicht der Haare und sorgen so für mehr Glanz & Geschmeidikeit.

Sie sind zusätzlich super sanft zu empfindlicher Kopfhaut und reizen weniger als eine saure Rinse. Und der Clou: sowie auch unsere Bio Shampoos erfüllen Dir auch unsere Multitasking-fähigen Bio Conditioner immer gleich zwei Wünsche in einem. Dadurch sind sie eine super Alternative zur sauren Rinse. Aber auch die parallele Anwendung (erst der Conditioner, dann die saure Rinse) ist jederzeit möglich und erzielt oft ebenfalls überraschend gute Effekte.

 

 

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