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Top 10 gefährliche Inhaltsstoffe in Shampoos

© Alliance/Shutterstock.com - wir zeigen Dir welche Top 10 gefährliche Inhaltsstoffe in Deinem Shampoo nichts zu suchen haben

Der stolze Hinweis „ohne Silikone“ prangt heute schon auf vielen Shampoo Verpackungen – Tendenz steigend. Ist ja super, denken sich viele Verbraucher und greifen zu. Seitdem bekannt wurde, dass Silikone Haar und Kopfhaut versiegeln und langfristig schädigen, steigen immer mehr Verbraucher auf Shampoos ohne Silikone um. Doch was ist eigentlich mit den vielen anderen, meist chemischen Zusätzen in unseren Shampoos? Sind die alle unbedenklich? Weit gefehlt. Die Liste potenziell gefährlicher Inhaltsstoffe ist sehr lang. Hormonell wirksame und krebserregende Substanzen sind hierbei keine Seltenheit.  Damit Du weißt, auf welche Inhaltsstoffe Du beim nächsten Kauf besser achten solltest, stellen wir Dir in diesem Beitrag die wichtigsten Shampoo NO-GOs vor. Hier kommen die Top 10 der gefährlichsten Inhaltsstoffe in Shampoos!

Inhalt

❥ Propylene Glycol
❥ Formaldehyd
❥ PEG
❥ Parabene
❥ SLS
❥ Künstliche Duftstoffe
❥ Synthetische Farbstoffe
❥ DEA/TEA
❥ Silikone
❥ Oxybenzone

1. Propylene Glycol

Klingt chemisch, ist es auch! Es ist sehr häufig in Shampoos und anderen Pflegeprodukten zu finden. Propylene Glycol wird aus Erdöl gewonnen und wird in Shampoos gerne als Feuchthaltemittel eingesetzt. Allerdings macht Propylenglykol durch seine aggressive Reizwirkung die Kopfhaut durchlässig und kann sich so in Organen anreichern und langfristig zu Nieren- und Leberschäden führen.

Woran Du Propylene Glycol erkennenen kannst: 1,2-Propandiol, Propylenglycoldicaprylat/Dicaprat, Propylenglycolidicapras, Propylenglykol.

2. Formaldehyd

Shampoos und andere Pflegeprodukte enthalten häufig Formaldehyde, welche langfristig viele gesundheitliche Schäden im Körper verursachen können. Formaldehyde haben die Eigenschaft Stoffe miteinander zu verbinden und diese fest und widerstandsfähig machen. Diese spezielle Eigenschaft wird gerne und häufig in der Kosmetik genutzt: Formaldehyd wird deshalb sehr oft in Nagellacken oder haarglättenden Shampoos/Spülungen eingesetzt. Formaldehyde werden ebenfalls von der Industrie gerne zu Konservierungszwecken eingesetzt und gelten nicht nur als stark hautirritierend sondern sogar als krebserregend. Formaldehyd wird sogar zur Leichenkonservierung eingesetzt. Leider ist Formaldehyd nur schwer für den Laien zu erkennen, da unzählige Derivate des Formaldehyds existieren und es mit anderen Stoffen zu Abspaltungen kommen kann, so dass der Begriff „Formaldehyd“ eher selten auf Shampoo- oder anderen Produktenverpackung zu sehen sein wird.

Woran Du Formaldehyde erkennen kannst: Quanternium-15, DMDM Hydantoin, Diazolidinyl Urea, Sodium Hydroxymethyl Glycinate, 2-bromo-2-nitropropane-1,3-diol (Bromopol).

3. PEGs (Polyethylenglykol)

PEGs sind in der Herstellung besonders günstige und vielseitig einsetzbare Tenside. Daher sind sie in herkömmlichen Shampoos auch weit verbreitet. Aus Verbrauchersicht haben PEGs allerdings weniger Vorteile: Denn PEGs weichen die Zellwände auf und begünstigen so das Eindringen schädlicher chemischer Stoffe in unseren Körper. Außerdem können Shampoos, die PEGs enthalten, Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. PEGs sind anders als die Formaldehyde in der INCI-Liste recht einfach zu sehen, weil sie meist die Großbuchstaben PEG und eine Zahl im Namen tragen, also beispielsweise PEG-9 oder PEG-14 Glyceryl Oleate. Zudem solltest Du auf die Silbe „eth“ achten, da Soffe mit dieser Silbe ebenfalls zu dieser Stoffgruppe gehören. Wusstest Du das Sodium Laureth Sulfat (SLS) zu den bekanntesten Polyethylenglykolen gehört? Das Tensid ist eines der meist verwendeten waschaktiven Substanzen in Shampoos und anderen Pflegeprodukten. Aber dazu später mehr…

Alternative Bezeichnungen für PEGs: Polyglykol, Polysorbate, Copolyol.

4. Parabene

Parabene verhindern, dass Shampoos und andere wasserhaltige Kosmetika von Bakterien und Schimmelpilzen befallen werden und werden daher sehr oft als Konservierungsmittel eingesetzt. Die Gefährlichkeit dieser Stoffgruppe besteht darin, dass sie dem Hormon Östrogen sehr ähnlich ist und so unseren Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen kann. Bei Frauen reichen die Folgen eines Östrogen-Überschusses von Stimmungsschwankungen über schwere Depressionen bis zu Gebärmutter- und Brustkrebserkrankungen. Bei Männern begünstigt ein Östrogen-Überschuss die Verweiblichung (zum Beispiel eine Brustentwicklung). Keine schöne Vorstellung…

Woran Du Parabene erkennen kannst: Butylparaben, Ethylparaben, Methylparaben, Propylparaben.

 

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© Nina Buday/Shutterstock.com - aggressive Shampoo Inhaltsstoffe führen oft zu Juckreiz und Hautirritationen


5. SLS (Sodium Laureth/Lauryl Sulfate) 

Jetzt kommen wir endlich zu dem meistgenutzten Tensid in Shampoos: Sodium Laureth Sulfate und Sodium Lauryl Sulfate gehören zu den aggressivsten Tensiden auf dem Markt, welche die Kopfhaut stark austrocknen und häufig Auslöser von allergischen Reaktionen und Kopfhautjucken sind. Sodium Laureth Sulfat ist eine weitere Form des Sodium Lauryl Sulfats. Es ist etwas weniger reizend als Sodium Lauryl Sulfat, kann aber sogar noch ein stärkeres Austrocknen der Kopfhaut bewirken. Aber warum werden diese Tenside dann überhaupt noch eingesetzt, wenn doch bekannt ist, dass sie so aggressiv sind? Durch ihre stark entfettende, schaumbildende Wirkung und ihre günstige Herstellung sind sie bei vielen Herstellern sehr beliebt und in fast jedem herkömmlichen Shampoo/Spülung zu finden. Diese Tenside sind synthetisch und können sogar Rückstände von Dioxan und Nitraten enthalten, welches als Auslöser vieler Krebserkrankungen unter Verdacht steht. Sie sind unter anderem auch deshalb heftig umstritten, da sie für Organschäden an Herz, Leber, Augen (grauer Star) und Gehirn mitverantwortlich sein sollen. Hierzu gibt es allerdings noch keine verlässlichen Studien, weshalb wir nur darauf hinweisen möchten ohne genauer darauf einzugehen. Wusstest Du, dass pflanzliche Tenside mindestens genauso gut reinigen, dafür aber besonders mild sind? Einzig die Schaumbildung ist geringer (was aber keine Auswirkung auf die Waschkraft hat, auch wenn wir viel Schaum automatisch mit Sauberkeit assoziieren). Aber für die Gesundheit nehmen wir das gerne in Kauf.

Woran Du Sodium Laureth Sulfate und Sodium Lauryl Sulfate erkennen kannst: Sodium-Lauryl-Sulfate, Natriumlaurylsulfat, Natriumdodecylsulfat, natrii laurilsulfas, Texapon K12.

6. Künstliche Farbstoffe

Viele herkömmliche Shampoos enthalten synthetische Farbstoffe, die nicht selten schädliche Auswirkungen auf unseren Körper haben. Die meisten Farbstoffe werden unter der Bezeichnung CI (= Color-Index) plus einer fünfstelligen Zahl an den hinteren Stellen der INCI gekennzeichnet. Oft kommen Azofarbstoffe zum Einsatz, von denen einige (nicht alle) im Verdacht stehen, aromatische Amine oder Anilin freizusetzen, welche als krebserregend gelten. Farbstoffe dienen rein dem Marketing und Hersteller erhoffen sich so, die Attraktivität ihrer Produkte zu steigern. Für die Wirkung eines Shampoos tragen Farbstoffe allerdings nichts bei.

7. Synthetische Duftstoffe

Fast alle herkömmlichen Shampoos enthalten synthetische Duftstoffe um den Eigengeruch der im Shampoo verarbeiteten Chemikalien zu überdecken. Bei vielen Menschen lösen künstliche Duftstoffe allerdings starke allergische Reaktionen aus. Die sehr häufig eingesetzten Moschusverbindungen haben sogar eine krebserregende und erbgutschädigende Wirkung. Sie reichern sich in Fettgewebe an und sind sogar in der Muttermilch nachweisbar. Oft werden Duftmischungen mit einem einfachen Begriff „Parfum" umschrieben, vielleicht um von ihrer eigentlichen oft negativen Wirkung abzulenken. Denn ein Parfumöl, das sich zum Beispiel in einem Shampoo oder anderen Kosmetikprodukt findet, kann viele Hundert unterschiedliche Duftstoffe enthalten. 26 Duftstoffe müssen übrigens seit 2003 separat gekennzeichnet werden, da sie ein erhöhtes allergenes Potential haben. 

Zur Ergänzung: Auch bei unseren Shampoos findest Du häufig die Bezeichnung "Parfum", dahinter verbirgt sich aber anders als bei vielen herkömmlichen Marken kein chemischer Duftstoff, sondern eine rein natürliche Mischung aus verschiedensten ätherischen Ölen.

8. DEA / TEA (Diethanolamin / TEA (Triethanolamin)

Beide Inhaltsstoffe werden als Weichmacher in herkömmlichen Shampoos eingesetzt und gelten als stark allergene Stoffe und sind sogar giftig. Sie können mit anderen chemischen Inhaltsstoffen des Shampoos reagieren und gefährliche Nitrosamine bilden. Nitrosamine zählen zu den stärksten krebserregenden Stoffen und stehen zudem unter Verdacht, bleibende Schäden an Leber, Nieren und Erbgut zu verursachen.

9. Silikone

Silikone bewirken, dass unsere Haare leichter kämmbar, glänzend und glatter werden. Klingt ja ersteinmal nicht schlecht… ABER sie bilden dabei einen Film auf (Kopf-) Haut und Haaren und lassen sich (auch wenn es von manchen Herstellern gerne behauptet wird) nicht auswaschen, da die Stoffgruppe der Silikone nicht wasserlöslich ist. So wird nicht nur unser Haar sondern auch unsere Kopfhaut bei jeder Wäsche immer mehr versiegelt (Build-up Effekt). Sie kann nicht mehr atmen und keine Schadstoffe mehr ausscheiden, was dazu führt, dass Schadstoffe über andere Hautstellen ausgeschieden werden. Hautprobleme wie unreine Haut, Pickel und im schlimmsten Fall Neurodermitis können die Folgen sein.

Bio Brokkolisamenöl und Bio Kaktusfeigenöl haben übrigens eine ebenfalls stark glättende Wirkung auf Dein Haar und tragen dazu bei, dass Du Deine Haare leichter kämmen kannst und sie schön glänzen - und das ganz ohne Build-Up Effekt. Sie haben sich in der Naturkosmetikbranche bereits ihren Namen als natürlicher Silikonersatz gemacht.

 

 Gl-ttungsshampoos-Beratung

 

 

Woran Du Silikone erkennen kannst: sämtliche Dimethicone, Cyclomethicone, Amodimethicone, Polymethylsiloxan, Substanzen mit der Endung –cone oder –xane, Trideceth-12, Hydroxypropyl, Polysiloxane, Lauryl methicone copolyol Amodimethicone, Cetearyl methicone, Cyclopentasiloxane, Dimethiconol, und Quaternium 80.

10. Oxybenzone

Oxybenzone werden als UV-Schutz in Shampoos oder in andere Kosmetikprodukte eingearbeitet, besonders in Color-Shampoos sind sie häufig anzutreffen. Oxybenzone sind bekannte Allergieauslöser und gelten als krebserregend, da sie Hormonstörungen und Zellschädigungen verursachen können.

Wusstest Du unser Bio Avocadoöl einen natürlichen Lichtschutzfaktor besitzt und somit den selben positiven Effekt wie Oxybenzon hat, nur ohne Nebenwirkungen?

Woran Du Oxybenzone erkennen kannst: Oxybenzone, Benzophenone 3, Butyl Methoxydibenzoylmethane und Dibenzoylmethane.

Die Liste gefährlicher Inhaltsstoffe in Shampoos ist nicht vollständig, die Kosmetikindustrie ist sehr innovativ was die Entwicklung neuer „Wirkstoffe“ angeht und versteckt diese überaus gerne in der Vielzahl der zur Verfügung stehenden chemischen Stoffbezeichnungen. Selbst wenn man diesen Eintrag bis zum Ende gelesen hat – wie viel kann man sich tatsächlich merken? Da wir persönlich kein fotographisches Gedächtnis und auch keinen Doktor der Chemie haben, ist die Bilanz eher dürftig. Allerdings ging es uns hier auch nicht um‘s auswendig lernen chemischer Stoffbezeichnungen, sondern vielmehr um die Sensibilisierung für das Thema im Allgemeinen. Wir finden es nämlich skandalös wie viele Verbraucher von der Kosmetikindustrie an der Nase herumgeführt werden, viel Geld ausgeben und sich oft dabei nichts Gutes tun.

Wenn Du wissen willst, ob der ein oder andere Schadstoff auch in Deinem Shampoo schlummert, empfehlen wir dir die Website www.codecheck.info (auch als App erhältlich). Hier kannst Du Deine Kosmetikprodukte auch bereits vor dem Kauf auf ihre Inhaltsstoffe überprüfen.

Auch bei Naturkosmetik und Bio Shampoos bist Du vor schädlichen Inhaltsstoffen in der Regel sicher. Allerdings ist Naturkosmetik kein geschützter Begriff, daher lohnt sich ein prüfender Blick, bevor Du Deinen Einkaufswagen füllst.

 

 

 

 

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KATEGORIE: Inhaltsstoffe