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Umstellung auf natürliche Haarpflege - so gelingt sie!

Naturkosmetik liegt voll im Trend. Verbraucher legen immer mehr Wert auf Qualität und die Herkunft der Rohstoffe.

Wusstest Du, dass das Wort „Shampoo“ aus dem Indischen entspringt und eigentlich Kopfmassage mit natürlichen Pflanzenölen, bedeutet? Was heute unter dem Begriff "Shampoo" verstanden wird, hat oft nicht mehr viel mit dem eigentlichen Begriff zu tun. Denn konventionelle Hersteller vermarkten das Produkt "Shampoo" als Kosmetikprodukt, das der bloßen Reinigung der Haare und der Kopfhaut dient.

Wir von PAKAHI möchten dem ursprünglichen Begriff wieder seine Bedeutung beimessen und setzen dazu auf die Kraft der natürlichen Zutaten. Doch welche Vorteile hat eine natürliche Haarpflege für mich als Verbraucher und für die Umwelt? Und gibt es auch Nachteile, wenn ja welche sind das? Wir klären auf.

 

 

Vor- und Nachteile von natürlicher Haarpflege

1. Tenside: wo bleibt der Schaum?

Tenside dienen in erster Linie dazu das Haar von Talg- und Schmutzresten zu befreien. Bei den allermeisten Pflegeprodukten ist der Anteil an Tensiden nach Wasser (INCI: Aqua) der höchste. Tenside bestehen vereinfacht gesagt aus einem wasserliebenden und einen fettliebenden Teil und können durch diese besondere Eigenschaft Schmutz und Fett binden, so dass diese mit Wasser auszuspülen sind. Tenside gibt es zahlreiche auf dem Markt, welche sich in der Waschkraft und der Schaumbildung deutlich voneinander unterscheiden.

Vorteile von pflanzlichen Tensiden

Tenside wie das Sodium Laureth Sulfat oder Sodium Lauryl Sulfat haben bei einer natürlichen Haarpflege und generell in der Naturkosmetik nichts zu suchen. Sie werden mit einem harten chemischen Verfahren oder aus einem nicht nachwachsenden Rohstoff (wie Erdöl) hergestellt und belasten die Umwelt. Zusätzlich reizen diese Tenside die Kopfhaut und trocknen die Haare aus, was sich häufig unter Kopfhautjucken, Schuppen, Spliss und brüchigem Haar bemerkbar macht.

Natürliche Haarpflege verwendet hingegen milde Tenside aus nachwachsenden Rohstoffen wie der Kokosnuss oder der Zuckerrübe verwendet, die vollständig biologisch abbaubar sind. Sie besitzen nämlich sogenannte lineare Kohlenstoffketten, welche von Mikroorganismen leicht umgewandelt und entsprechend schnell abgebaut werden können. Die meisten petrochemischen Tenside sind aufgrund ihrer verzweigten Struktur für Mikroorganismen nur „schwer verdaulich“. D.h. sie sind schwerer abbaubar als Tenside aus nachwachsenden Rohstoffen und verbleiben damit länger im Wasser. Außerdem schützen Tenside nachwachsenden Ursprungs das Gleichgewicht der Kopfhaut und entziehen Haut und Haaren nicht die benötigte Feuchtigkeit.

In allen PAKAHI Produkten findest Du deshalb ausschließlich Tenside aus nachwachsenden Rohstoffen.

Nachteile von pflanzlichen Tensiden

Tensiden in konventioneller Haarpflege werden häufig synthetische Schaumverstärker beigesetzt, sie schäumen daher besonders stark und suggerieren dem Anwender ein hohes Maß an Sauberkeit. Tenside in natürlicher Haarpflege enthalten in der Regel keine künstlichen Schaumverstärker und schäumen daher weniger. Da die Schaumbildung, anders als oft vermutet, in keinster Weise mit der Reinigungswirkung zusammenhängt, werden die Haare auch ohne ganze Schaumberge genauso gründlich gereinigt. Lediglich die Anwendung ist anfangs etwas ungewohnt.

Tipp: Mit etwas mehr Wasser lassen sich Tenside in natürlichen Haarpflegeprodukten leichter aufschäumen und sie so besser verteilen. 
 

2. Wirkstoffe: wie wirksam sind Rezepturen ohne Silikone und Erdöl?

Neben den Tensiden in Haarprodukten werden zusätzliche Wirkstoffe eingesetzt, die für bessere Kämmbarkeit, mehr Feuchtigkeit oder zusätzlichen Glanz sorgen sollen. Ein gutes Produkt besteht also aus einem gesunden Gleichgewicht aus reinigenden Tensiden und pflegenden Stoffen. Je nach Haartyp und Kopfhaut können die Bedürfnisse und Wünsche an ein Haarpflegeprodukt sehr unterschiedlich sein.

Vorteile von natürlichen Wirkstoffen

Bei natürlicher Haarpflege wird häufig darauf geachtet, dass ein großer Teil der Wirkstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau stammt. Dazu werden kaltgepresste Öle oder hochwertige Pflanzenextrakte verwendet.

Als Ersatz für pflanzliche Wirkstoffe finden sich in konventioneller Haarpflege häufig billig herzustellende PEG, Parabene, Paraffine oder Silikone, welche die Wirkkomplexe natürlicher Zutaten nachahmen. Diese chemischen Verbindungen können nicht nur Umwelt und Gesundheit schädigen, sie wirken sich auch auf Kopfhaut und Haar langfristig negativ aus. So sorgen Silikone in Haarpflegeprodukten für eine gute Kämmbarkeit, sind jedoch biologisch schlecht abbaubar und können Haare und Kopfhaut versiegeln (Build-up Effekt). PEGs machen die Haut durchlässig für Schadstoffe und die als Konservierungsmittel eingesetzten Parabene greifen in den Hormonhaushalt ein.

In natürlicher Haarpflege haben solche Stoffe nichts zu suchen. Hier kommen die ursprünglichen natürlichen Wirkstoffe in Reinform zum Einsatz. Diese haben keine hormonelle Wirkung und sind durch ihren hohen Wirkstoffgehalt besonders und vor allem langfristig wirksam.

Deshalb setzt PAKAHI bei seinen Produkten ausschließlich auf natürliche Pflegezutaten aus kontrolliert biologischem Anbau.

Nachteile von natürlichen Wirkstoffen

Natürliche Wirkstoffe, vor allem wenn sie aus kontrolliert biologischem Anbau stammen, haben einen weitaus höheren Rohstoffpreis als synthetisch reproduzierbare Massenware. In der Tat kann ein Liter eines dieser Bio Öle bereits den Wert eines Kleinwagens haben. Der höhere Rohstoffpreis schlägt sich dann auch in einem höheren Produkt Preis nieder.

Die Umstellung auf eine natürliche Haarpflege erfordert außerdem etwas Geduld: ähnlich wie bei einer Ernährungsumstellung muss sich auch Haar und Kopfhaut auf die natürlichen Wirkstoffe einstellen. Je nach Haartyp kann der Strukturwandel wenige Tage bis zu mehreren Wochen dauern. Die dann erzielten Ergebnisse sind allerdings langfristiger Natur und nicht mit der nächsten Wäsche wieder verschwunden.

Natu-rliche-Haarpflege-Wirkstoffe

3. Konservierungsstoffe: wie unbedenklich sind synthetische Konservierer?

Vorteile von natürlichen Konservierungsstoffen

Synthetische Konservierungsstoffe wie Formaldehyde oder Parabene sorgen in konventionellen Produkten für eine lange Haltbarkeit. Obwohl bekannt ist, das diese die Schleimhäute reizen und Krebs auslösen können, dürfen sie noch immer eingesetzt werden. Die Standards für Naturkosmetik verbieten das. Hier werden ätherische Öle, Sorbit, Glycerin und andere (z. B. antioxidativ wirkende) Stoffe als natürliche Konservierungsmittel genutzt.

Auch die Produktverpackung spielt eine nicht unerhebliche Rolle bei der Konservierung. So eignet sich beispielsweise unser praktischer Airless-Spender ideal für Naturkosmetik, da er durch sein Vakuum zusätzliche Keime von außen fernhält. So kann auf eine Konservierung gänzlich verzichtet werden. Bei herkömmlichen Verpackungslösungen, wo die Produktentnahme mit den Fingern erfolgt, müssen die Konservierungsmittel so hoch dosiert werden, dass auch potentiell neu eingebrachte Keime abgetötet werden können.

Nachteile von natürlichen Konservierungsstoffen

Wegen der sanfteren oder gar fehlenden Konservierung haben die meisten Produkte eine geringere Haltbarkeitsdauer als konventionelle Produkte mit chemischen Konservierern. Anstatt einer nahezu unbegrenzten Haltbarkeit sind natürliche Produkte meist nur wenige Monate bis Jahre lang haltbar. Aber mal ehrlich, wer nutzt sein Shampoo schon sein Leben lang? Ein kürzeres Haltbarkeitsdatum kann daher sogar ein Qualitätsmerkmal eines guten Prolduktes sein, muss aber auch schneller aufgebraucht werden.

4. Tierversuche: sind sie erlaubt oder nicht?

Tierversuche sind zwar offiziell seit 2013 EU-weit verboten, allerdings nutzen viele Hersteller einige Schlupflöcher. So können beispielsweise einzelne Inhaltsstoffe an Tieren getestet werden oder die Produktion ins Ausland verlagert werden, wo Tierversuche oft noch erlaubt sind.

Auch in der natürlichen Haarpflege sind Tierversuche per se nicht ausgeschlossen, aber eher selten. PAKAHI und Tierversuche wirst Du allerdings garantiert nie in Verbindung bringen. Wir, die Gründer, dienen selbst als Testpersonen und das klappt erstaunlich gut. Unsere Produkte werden niemals an Tieren getestet! Das versprechen nicht nur wir Dir, auch die weltweit bekannte Tierschutzorganisation PETA bestätigt das und hat PAKAHI in die Liste tierversuchsfreier und veganer Kosmetik aufgenommen.

 

Natu-rliche-Haarpflege-Vorteile-und-Nachteile-Infografik 

 

Umstellung auf eine natürliche Haarpflege - diese Punkte solltest Du beachten!

Natürliche Haarpflege ist ein wichtiger Teil eines gesundheits- und umweltbewussten Lebens. Wie Du bereits im vorherigen Abschnitt gelesen hast unterscheidet sie sich wesentlich von konventioneller Haarpflege.

Damit Du nicht mit falschen Erwartungen an die ganze Sache rangehst, haben wir die wichtigsten Punkte, die Dich bei der Umstellung auf eine natürliche Haarpflege erwarten zusammengefasst. So wird der Wechsel hin zur natürlichen Haarpflege von Anfang an gelingen und bald zu #happyhair führen. 

1. Naturprodukte lassen sich nicht standardisieren!

Die Natur lässt sich nicht standardisieren: Da es sich um Zutaten natürlichen Ursprungs handelt sind, kann es kleine Abweichungen in Farbe, Konsistenz oder Geruch geben. Das ist kein Qualitätsmanko, sondern unterstreicht vielmehr die Natürlichkeit eines Produktes.

2. Natürliche Produkte sind nicht so lange haltbar!

Da bewusst auf Konservierungsstoffe verzichtet wird, sind natürliche Produkte nur begrenzt haltbar und überleben Dich nicht. Auch das unterscheidet Naturkosmetik von konventioneller Kosmetik und ist ein Kriterium für Qualität und echte Frische.

3. Naturprodukte schäumen weniger!

Naturprodukte schäumen etwas weniger als konventionelle, trocknen dafür aber die Kopfhaut auch nicht aus. Außerdem verzichten Hersteller von natürlicher Haarpflege in der Regel auf synthetische Schaumverstärker, Duft- oder Farbstoffe. Gib Deiner Nase Zeit, sich zu regenerieren und wieder natürliche Düfte wahrzunehmen.

4. Natürliche Haarpflege ist nachhaltig!

Abhängig von der Haarbeschaffenheit kann es bei Neueinsteigern anfänglich zu leichten, später zu deutlich sichtbaren positiven Veränderungen kommen. Herkömmliche Pflegeprodukte decken Probleme vielfach zu. So bilden beispielsweise Silikone einen Film auf der Haaroberfläche und der Kopfhaut, der sich angenehm anfühlt, in Wirklichkeit aber die Poren verstopft und so das Austreten von Schadstoffen verhindert. Die Kopfhaut kann nicht mehr atmen und das Haar trocknet aus. Natürliche Haarpflege hingegen dringt durch die Hautbarriere, nährt und regt die Durchblutung und so Deine Selbstheilungskräfte an. Giftstoffe werden an die Oberfläche transportiert und abgesondert. Lass Deiner Kopfhaut Zeit, ein neues Bewusstsein zu entwickeln: natürlich, gesund, schön!

5. Dein Haar macht einen Strukturwandel durch!

Bei der Umstellung auf eine natürliche Haarpflege macht Dein Haar einen Strukturwandel durch und verhält sich anders als gewohnt. Anfänglich können sich Deine Haare trockener anfühlen und schwerer kämmbar sein. Das ist ganz normal und sogar gut so! Wie bei einer Detox Kur wird Dein Haar tiefengereinigt und von Rückständen befreit. Erst dann können sich die natürlichen Wirkstoffe an Deine Haarstruktur anlegen. Wenn sämtliche Rückstände beseitigt sind und sich Deine Haare auf die neuartige Pflege eingestellt haben, wird Dich die neu gewonnene Sprungkraft, Weichheit und der seidige Glanz begeistern. Und das Beste daran: das Ergebnis ist dauerhaft und hält nicht nur bis zur nächsten Haarwäsche.

6. Die Umstellung auf eine natürliche Haarpflege erfordert Geduld!

Die Umstellung kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Je nach Haarlänge kann es bis zu mehrere Wochen, sogar Monate dauern, bis Dein Haar sich von all seinen Strapazen vollständig regeneriert hat. So kann das Haar nach der Umstellung zunächst stumpfer und trockener wirken. Ein anderer möglicher Nebeneffekt ist, dass das Haar nach dem Umstieg plötzlich schneller nachfettet. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass sich Deine Talgdrüsen an den aggressiven chemischen Schaumbildner Sodium Laureth Sulfate gewohnt haben, der stark austrocknend wirkt. Allerdings ist Deine Kopfhaut in der Lage diesen unerwünschten Nebeneffekt innerhalb einiger Haarwäschen selbst zu regulieren. 

Wenn Du auf eine natürliche Haarpflege mit PAKAHI umsteigen möchtest, dann mische nicht alt mit neu. Brauche erst Deine alten Produkte auf und starte dann Deine Umstellung nachhaltig auf PAKAHI. 

Kennst Du schon unsere #happyhair Garantie? Sollte Deine Umstellung auf eine natürliche Haarpflege mit PAKAHI nicht so gelingen, wie Du es DIr vorgestellt hast, kannst Du die Produkte, mit denen Du nicht zufrieden bist, innerhalb von 30 Tagen umtauschen oder zurückzuschicken. Bei unserer Zufriedenheitsgarantie ist es egal, ob Dir das Produkt nicht gefällt oder Du es nicht verträgst, wenn du innerhalb der 30 Tage Deine Produkte zurückschicken möchtest und uns vorher darüber informierst, nehmen wir die Produkte zurück :)

 

   

Tipps für eine erfolgreiche Umstellung auf eine natürliche Haarpflege

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1. Die richtige Temperatur bei Deiner Haarwäsche

Wasche Dein Haar nur dann, wenn es wirklich nötig ist. Achte darauf, Dein Haar nicht zu heiß zu waschen. Denn je heißer das Wasser, desto mehr Stress bedeutet das für Dein Haar und Deine Kopfhaut.

2. Der richtige Umgang beim Haare Trocknen

Vermeide zu hohe Hitze beim Föhnen. Denn beim Föhnen wird Deine Haarstruktur unnötig strapaziert. Noch besser ist das Haare Trocknen durch sanftes Andrücken mit einem Handtuch und dann einfach an der Luft trocknen lassen. Kräftiges Rubbeln setzt der Haarstruktur zu, da sie im nassen Zustand sehr empfindlich ist.

3. Die tägliche Haarmassage

Eine tägliche Kopfmassage mit den Händen oder auch mit einer Bürste sorgt für eine gute Durchblutung der Kopfhaut. Bei jedem Strich verteilt sich der Talg vom Ansatz bis in die Haarspitzen und führt so zu einem natürlichen Glanz-Boost.

4. Die richtige Ernährung

Eine gut versorgte Kopfhaut liefert den Haarwurzeln das Notwendige zum Aufbau gesunder Haare. Achte deshalb bei Deiner Ernährung auf eine ausreichende Proteinzufuhr, denn das Eiweiß dient als der Aufbaustoff für Dein Haar! Führst Du Deinem Körper beispielsweise über die Nahrung nicht genug Eiweiß zu, so kann das Haar durch den Mangel an Keratin brüchig werden.  

 

Unser Fazit

Bei einer natürlichen Haarpflege geht es weniger um eine kurzfristige oberflächliche Wirkung, als um den nachhaltigen positiven Einfluss auf Dein Haar und die Umwelt. Dabei punktet natürliche Haarpflege mit besonders intensiven und reinen Wirkstoffen, die Deine Haarstruktur langfristig verbessern. Schädliche Inhaltsstoffe und künstliche Konservierungsstoffe finden keinen Gebrauch, dadurch sind natürliche Produkte besonders mild und meist hervorragend verträglich für die Kopfhaut. Tierversuche sind ebenfalls ein No-Go. Dafür sind sie meist deutlich teurer, gewöhnungsbedürftig in der Anwendung (eventuell weniger Schaum), haben eine kürzere Haltbarkeit und eine längere Einwirkzeit.


 

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