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Bye-bye, Spliss: Mit diesen Top 6 Experten-Tipps kaputte Spitzen entfernen & vorbeugen

Langes, gesundes und gepflegtes Haar ist ein Traum für die meisten Frauen. Um diesen Traum auch wirklich leben zu können, bedarf es der richtigen Pflege. Da die Haarenden bereits einige Zeit auf dem Buckel haben, tendieren sie tendenziell häufiger dazu, spröde und frizzelig zu werden. Durch tägliches Föhnen, Stylen und Glätten wird der Spliss auch noch verstärkt. Wenn Du nicht gerade eine der trendigen Kurzhaarfrisuren trägst, kennst Du das Problem sicherlich. Also was tun gegen Spliss?

Wir verraten Dir effektive Methoden, die kaputten Spitzen erst gar nicht entstehen lassen. Auf einen unerwarteten Friseurbesuch à la Germanys Next Topmodel – ein Horror-Szenario für viele Frauen mit langen Haaren – kann mit folgendem Artikel verzichtet werden. Denn Haarspliss oder gar brüchiges Haar lässt sich durch die richtige Pflege vermeiden. Aber bevor wir Dir erklären, wie Du gespaltene Haarspitzen vermeiden kannst, möchten wir der Ursache genauer auf den Grund gehen. 

 

 

Was ist Spliss überhaupt?

In der medizinischen Fachwelt als "Trichoptilosis" bekannt, bezeichnet Spliss das Ausfransen oder Aufspalten der Haare. Meist tritt Spliss am Ende der Haarsträhne auf, obwohl er in selteneren Fällen auch weiter oben im Haar auftreten kann. Jeder Haartyp kann von kaputten Spitzen betroffen sein. Bestimmte Umwelteinflüsse wie das Wetter (Wind, Regen, Sonne), Umweltverschmutzung und der Lebensstil haben einen Einfluss auf den Zustand der Haare und können es so anfälliger für kaputte Spitzen machen. Bei längerem Haar tritt Spliss tendenziell häufiger auf, da lange Haare mehr Reibung durch Bewegung (beispielsweise auf den Schultern) ausgesetzt sind und oft seltener beim Friseur geschnitten werden.  


Haarspliss - das sind die häufigsten Ursachen

Es gibt verschiedene Ursachen für Haarspliss. So können chemische Haarbehandlungen wie das Färben Dein Haar angreifen und es brüchig werden lassen. Auch zu heißes Föhnen oder Glätten entzieht Deinem Haar die nötige Feuchtigkeit und lässt es langfristig austrocknen. Zudem ist Dein Haar noch anderen (oft unvermeidbaren) Umwelteinflüssen wie starke Sonneneinstrahlung oder trockene Heizungsluft ausgesetzt. Leidet Dein Haar dadurch an Feuchtigkeitsmangel, verliert es schnell an Glanz, lässt sich nur noch schwer kämmen und sieht häufig zerzaust aus. Dein Haar bietet also eine Menge Angriffsfaktoren.

Stell Dir vor, dass Dein Haar wie ein Tannenzapfen aufgebaut ist. Ist es gesund, liegen alle Schichten nah aneinander und schützen sich gegenseitig. Ist es beschädigt, reagiert es genau wie ein trockener Tannenzapfen - die einzelnen Schichten entfernen sich voneinander und so wird das Haar trocken und angreifbar.

Neben schädigenden Umwelteinflüssen sind vor allem aggressive Behandlungen wie Dauerwellen und Haarfärbungen Ursache für kaputte Spitzen. Sie greifen die Haarstruktur an und schwächen sie. Aber auch eine falsche Pflege oder aggressive und chemische Pflegeprodukte, können Dein Haar strapazieren und stark belasten. Zudem können extreme Wettereinflüsse wie Kälte, Wind und Sonne (UV-Strahlung) Dein Haar schnell aus dem Gleichgewicht bringen.

 

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Die vier häufigsten Ursachen für Haarspliss zusammengefasst sind:  

  1. Trockenes Haar: Aufgrund der fehlenden Feuchtigkeit lässt die Flexibilität des Haares nach und wird so anfälliger für Haarbruch und gespaltene Spitzen. 
  2. Agressive Tenside: Shampoos mit aggressiven Tensiden, wie Sodium Laureth Sulfat, trocknen das Haar besonders stark aus und greifen die Haarstruktur an - was das Haar mit der Zeit brüchig werden lässt.
  3. Falsche Pflege: Konventionelle Pflegeprodukte mit Silikonen, Parabenen & Co., zu heißes Föhnen oder chemische Behandlungen wie Haare Färben zerstören wichtige Regenerationsmechanismen der Kopfhaut und greifen die Haarstruktur an. Sie führen so zu trockenem und infolgedessen splissigen Haar.
  4. Äußere Umwelteinflüsse: Auch die oftmals unvermeidbare statische Aufladung und Reibung durch Kleidungsstücke belastet vor allem die Haarspitzen und führt häufig zu Haar Spliss.

 

 

Wie sieht Spliss aus? Diese Formen verraten Dir den wahren Zustand Deiner Spitzen.

Spliss erkennen leicht gemacht: Wir zeigen Dir im Anschluss effektive Tipps, wie Du Haarspliss bereits vor der Entstehung vermeiden kannst. Was aber, wenn er bereits da ist? Wie sieht Spliss aus? Und was sagen die verschiedenen Formen von Haarspliss über den Zustand Deiner Haare aus? Wir zeigen Dir woran Du schnell erkennen kannst, ob Dein Haar eine intensive Pflege benötigt. Dazu nehmen wir Deine Haarenden mal etwas genauer unter die Lupe:

  Spliss-Ast

  • Die Ast-Form. Eine Form, die sehr häufig vorkommt, ist der Ast. Bei dieser Form ist der Cortex (äußere Haarschicht) zwar noch gesund, beginnt sich aber bereits zu spalten.


Ergebnis: Du behandelst Dein Haar bereits gut, der Feinschliff fehlt allerdings noch. Deine Haarlängen vertragen etwas mehr Feuchtigkeit und eine noch intensivere Pflege. Benutze einen Conditioner und gib nach jeder Haarwäsche ein wenig Bio Öl auf die Spitzen und massiere es sanft ein.

 Spliss-Gabel

  • Die Gabel-Form. Die Gabel-Form zeigt Dir, dass Deine Haarfaser beschädigt ist. Wenn Du diese Form bei Dir entdeckst, werden Deine Haare beim Bürsten häufiger abbrechen.


Ergebnis: Dein Haar wurde in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Es braucht wirklich dringend eine intensive Pflege und eine extra Portion Feuchtigkeit. Wenn Du merkst, dass die Haare bereits abbrechen, solltest Du auf jeden Fall Deinen Friseur aufsuchen und Deine Haarenden schneiden lassen.

 Spliss-Baum

  • Die Baum-Form. Sehen Deine Haarlängen wie ein Baum aus, ist Dein Haar über mehrere Monate stark strapaziert worden. In diesem Fall ist sogar der Cortex angegriffen und nicht nur Deine Haarfaser. 


Ergebnis: Es hilft leider nichts - der Gang zum Friseur ist nicht mehr zu vermeiden. Wenn Du Deine Spitzen nicht schneiden lässt, kann der Spliss sogar nach oben wandern und sich so ausbreiten. Schlimmer Spliss und Haarbruch sind die Folge.  

 Spliss-Knoten

  • Die Knoten-Form. Diese Form kommt häufig bei lockigen Haaren vor. Dabei verknoten sich die Haarspitzen und brechen in den meisten Fällen ab - besonders beim Bürsten.


Ergebnis: Deine Haare sind zwar an sich ausreichend gepflegt worden, doch aufgrund Deiner Haarstruktur (lockiges- oder welliges Haar) haben sich Deine Haare ineinander verknotet. Achte beim Bürsten darauf, dass Du Dein Haar sorgfältig behandelst und die Knoten ganz vorsichtig entwirrst.  


Spliss entfernen - so funktioniert der Splissschnitt

Ist er erstmal da, muss Haarspliss immer entfernt werden. Einmal gespaltene Spitzen sind irreperabel kaputt - da hilft tatsächlich nur noch der Griff zur Schere.

Splissschnitt beim Friseur

Ein sogenannter Splissschnitt beim Friseur ist eine schnelle und effektive Methode, Spliss zu entfernen und Deine Haare zu retten. Ein Notfall Programm für stark ausgefranste Haarspitzen sozusagen. Der Vorteil ist, dass das Haar nur um wenige Zentimeter gekürzt werden muss und dabei nur die betroffenen Haarpartien entfernt werden. Wir empfehlen den Spezial Schnitt vom Friseur durchführen zu lassen. Andernfalls solltest Du eine wirklich gute und professionelle Spliss Schere zu Hause und ein gutes Händchen haben, wenn Du gespaltene Spitzen selber schneiden möchtest. Gerade Partien am Hinterkopf sind beim selber schneiden nämlich sehr schwer zu erreichen. Denke daran - der Splissschnitt ist wirklich nur im äußersten Notfall anzuwenden. Lasse deshalb lieber regelmäßig Deine Spitzen schneiden und beachte unsere Pflegetipps, dann haben kaputte Spitzen erst gar keine Chance zu entstehen.

Splissschnitt selber anwenden

Alternativ kannst Du Haarpliss auch selber entfernen. Alles was du brauchst sind ein Handtuch, ein Stielkamm und eine Friseurschere. 

  1. Lege das Handtuch auf Deinen Schoß.
  2. Teile mit dem Stielkamm eine Haarsträhne ab und drehe diese mit dem Finger ein. Dabei springen die Spitzen der unterschidlich langen Haare in der Strähe heraus.
  3. Schneide alle sichtbar gespaltenen Haarspitzen mit der Splissschere ab.
  4. Wiederhole den Vorgang für die selbe Strähne mehrmals und gehe dann zur nächsten Strähne über.

Je dünner Du die Strähnen abteilst und je häufiger Du sie eindrehst, desto gründlicher kannst Du den Spliss entfernen. Allerdings brauchst Du dazu viel Zeit und Geduld: je nach Haarlänge kannst Du beim Haarspliss entfernen mit 1-2 Stunden rechnen. Hier lohnt sich für ein paar Euro mehr der Gang zum Friseur in der Regel allemal.

Splissschnitt mit dem Splisstrimmer

Haarspliss entfernen leicht gemacht: wem das Abklemmen und Eindrehen der Haarspitzen zu mühsam ist, kann auch einen sogenannten Splisstrimmer zur Hilfe nehmen. Das Gerät übernimmt das Eindrehen der Haarspitzen und schneidet dabei abstehenden Spliss ab. Allerdings sind die guten Geräte mit um die 300€ relativ teuer. Da lohnt es sich oftmals mehr, sich einmal einen Splissschnitt beim Friseur zu gönnen und danach regelmäßig die Spitzen schneiden zu lassen. Mit einer abgestimmten Haarpflege Routine und den richtigen Anti-Spliss Produkten kann man Spliss so gezielt vorbeugen und einen erneuten Splissschnitt überflüssig machen.

Splissschnitt mit Hair Dusting 

Mit Hair Dusting verlierst Du anders als beim klassischen Spliss entfernen keine Länge. Die Haare werden nämlich nicht hauptsächlich an den Spitzen gekürzt, sondern nur dort, wo Haare von Spliss befallen wurden. Dabei werden die geschädigten Haare entlang der gesamten Haarlänge gekappt. Am besten klappt das, wenn man die trockenen Haare glatt bürstet und straff nach unten zieht. Die kaputten Spitzen stehen dann meist von selbst ab und können vorsichtig mit der breiten Seite der Schere gekappt werden. Idealerweise hilft Dir eine zweite Person dabei. Sobald der Spliss entfernt ist, bleibt gesundes und widerstandsfähiges Haar zurück.

Haarspliss entfernen mit Pflegeprodukten? 

Wer Spliss entfernen möchte ohne dazu zur Schere zu greifen, vertraut häufig auf Pflegeprodukte. Spezielle Haarseren verkleben die gespaltenen Haarfasern, so dass der Haarspliss nicht mehr sichtbar ist und das Haar wieder glänzend und gesund erscheint.

Aber Achtung: von solchen Produkten solltest Du Abstand nehmen, sie sind ein absolutes No-Go beim Haarspliss entfernen. Denn der Schein trügt: kaputte Spitzen können nicht einfach gekittet werden. Sie sind irreperabel gespalten und müssen entfernt werden.
Beim Benutzen solcher Produkte schädigst Du das Haar leider nur noch weiter. Denn der Spliss kann sich nach oben fressen und immer mehr Haarpracht zerstören. Auch die enthaltenen chemischen Zusätze solcher Produkte wie z.B. Silikone trocknen Dein Haar noch weiter aus und machen es noch anfälliger für Haarspliss. Also lieber einen Splissschnitt alle 6-8 Wochen gönnen und tatsächlich Spliss entfernen und nicht nur verdecken.

Spliss vermeiden - Unsere Top 6 Experten-Tipps

Was hilft gegen Spliss? Besonders Frauen mit langen Haaren kennen das Problem. Um in Zukunft Haarspliss vermeiden oder den Schaden zumindest später minimieren zu können, solltest Du auf verschiedene Pflegetipps setzen. Denn wie so oft im Leben gibt es nicht nur eine Lösung, sondern vielmehr ist es eine Kombination aus unterschiedlichen Faktoren. Was tun gegen Spliss? Unsere Anti-Spliss Tipps befolgen! Gemeinsam mit unseren Haarexperten haben wir die 6 besten Tipps für Dich aufbereitet. 

1. Gehe regelmäßig zum Friseur

Du möchtest Spliss vermeiden und stattdessen gesunde und schöne Haare haben? Dann ist neben dem richtigen Anti-Spliss Shampoo und dem richtigem Umgang mit Deinen Haaren regelmäßiges Spitzen Schneiden beim Friseur angesagt! Wenn Du Deine Haare einfach nur vor sich hin wachsen lässt, musst Du irgendwann wohl oder übel mit kaputten Spitzen rechnen. Im Worst-Case wird unbehandelter Spliss sogar zu brüchigen Haaren führen. Fürchte Dich also nicht vor der Schere, sondern sieh sie als neue Chance für endlich gesunde Haare. Haarspliss muss zwingend entfernt werden, damit er den gesunden Teil Deiner Haare nicht schädigt. Je länger du wartest, umso mehr Länge musst Du fallen lassen. Also lieber früher als später zum Haare schneiden gehen und sich über neu gewonnene Möglichkeiten freuen!

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Wusstest Du, dass Deine Spitzen bereits mehrere Jahre alt sein können? Denn die Spitzen sind der älteste Teil der Haare. Gerade deshalb solltest Du Dich auch hin und wieder von ihnen verabschieden können. Sie haben schon so viel mitmachen müssen. Von aufwändigen Styling Sessions, über falsche Pfflegeprodukte bis hin zu schädlichen Umwelteinflüssen. Da ist es nur logisch, dass auch Spitzen an ihre Grenzen gelangen können, oder?

2. Gönne Deinen splissigen Haaren eine Auszeit

Um kaputte Spitzen zu vermeiden solltest Du Deine Haare unbedingt schonend behandeln. Reinige und pflege es regelmäßig (auf milde Tenside achten) und gönne ihm auch mal eine Auszeit von Glätteisen & Co.. Denn das Trocknen und Stylen mit einem Föhn oder einem Glätteisen strapaziert durch die dabei entstehende Hitze die Haarlängen und entzieht ihnen die dringend benötigte Feuchtigkeit. Bei jeder Stylingsession trocknen Deine Haare noch mehr aus. Deshalb empfehlen wir Dir, Deine Haare lieber an der Luft trocknen zu lassen. Das dauert zwar etwas länger als das Trocknen mit einem Föhn, ist dafür aber umso schonender für Dein Haar. Alternativ kannst Du Deinen Föhn auch auf die niedrigste Wärmestufe bzw. Kaltsufe einstellen. Das schont Deine Haarspitzen.

Extra Tipp: Achte darauf, dass Du Deine Haare mit dem Föhn vom Ansatz zu den Spitzen trocknest, also nicht entgegen des Haarwuchses - so wird das Haar nicht zusätzlich aufgeraut.

Auch das anschließende Kämmen und Bürsten bedeutet Stress pur für Deine Haare. Achte beim Kauf Deiner Stylingtools deshalb besonders auf die Qualität. Eine gute Bürste oder einen guten Kamm erkennst Du am Material. Am besten sind Kämme oder Bürsten aus Holz und Naturborsten, da diese sanfter zu Deinem Haar sind. Kämme aus minderwertigem Plastik haben meist Pressnähte, welche Dein Haar unnötig strapazieren. Auch Bürsten mit Metallborsten sind eher ungeeignet für splissanfälliges Haar. 

Als zusätzliche Haarpflege kannst du auch reine Bio Öle wie Mandel- oder Arganöl in Deine Haarspitzen massieren. Besonders längere Haare benötigen eine noch intensivere Pflege, da der Talg aufgrund der Haarlänge häufig nicht bis zu den Haarspitzen gelangen kann.

3. Verwende die richtigen Haarpflege Produkte gegen Spliss

Gehörst Du noch zur "Schauma Generation" und bist der festen Überzeugung, je mehr es auf dem Kopf schäumt, desto besser wird dein Haar gereinigt? Dann müssen wir Dich schnell ins moderne Naturkosmetik Zeitalter entführen! Denn die Schaumbildung hat in keinster Weise etwas mit der Reinigungswirkung zu tun! Ganz im Gegenteil: je mehr Schaum auf dem Kopf, umso aggressiver die Tenside. Oft werden konventionellen Shampoos sogar künstliche Schaumverstärker hinzugesetzt, die dann der "Schauma Generation" eine höhere Reinigungswirkung suggerieren sollen. Milde, natürliche Shampoos ohne schaumverstärkende Zusätze, dafür mit reichlich pflegenden Wirkstoffen, reinigen das Haar mindestens genauso gründlich ohne es dabei auszutrocknen. Ein gutes Shampoo gegen Spliss entfernt Schmutz und Fett besonders schonend. 

Nicht vergessen: besonders Deine Haarspitzen benötigen extrem viel Feuchtigkeit und sollten über ausreichend Nährstoffe verfügen. Neben dem richtigen Anti Spliss Shampoo solltest Du daher auch einen pflegenden Anti Spliss Conditioner verwenden. Dieser glättet zusätzlich die Oberflächenstruktur und vermindert so das Potenzial, dass sich abstehende Haarschüppchen ineinander verhaken und die entstandene Reibung zu kaputte Spitzen führt. 

 

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4. Behandle Dein Haar liebevoll

Damit Du auch langfristig kaputte Haarspitzen vermeidest, solltest Du Dein Haar gerade im nassen Zustand nach der morgendlichen Dusche besonders liebevoll behandeln. Denn im nassen Zustand ist Dein Haar sehr empfindlich und bietet so viel Angriffsfläche für brüchige Spitzen. "Nach dem Waschen ist vor dem Friseur", sagt ein altes Pakahi Sprichwort. Deshalb bitte nach dem Waschen das nasse Haar sanft im Handtuch ausdrücken und niemals trocken rubbeln. Denn das kann Deine Haarstruktur zusätzlich aufrauen, brüchige Spitzen fördern und den Gang zum Friseur beschleunigen. Solltest Du nicht darauf verzichten können, Dein Haar im nassen Zustand zu bürsten, behandle es so sorgfältig wie möglich. Noch besser ist es, Dein Haar im trockenen Zustand zu kämmen. Wichtig beim Bürsten ist es, die Knötchen herauszukämmen, ohne dass Deine Haare dabei reißen oder überdehnen.

5. Achte auf das richtige Schlafequipment

Deine Haarspitzen sind unnötigen Strapazen im Alltag ausgesetzt. So reiben sie fast täglich an Deiner Kleidung oder nachts an Deinem Kissen, wenn Du Dich (meist unbewusst) im Schlaf wendest. Um Dein Haar zumindest nachts zu entlasten, empfehlen wir Dir ein Kopfkissen aus Mikrofaser, Satin, (veganer) Seide oder Bambus. Die glatte und feine Struktur reduziert die mechanische Reibung und schützt nicht nur Deine Haarspitzen, sie vermeidet auch verzottelte Haare am Morgen. 

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Während Du beim Schlafen nämlich so vor Dich herträumst, eventuell Schäfchen zählst, ist Dein Haar ständig in Alarmbereitschaft. Besonders wenn Du Dein Haar beim Schlafen offen trägst, wirst Du am nächsten Morgen mit einem wilden Durcheinander auf dem Kopf, Knoten oder gar Schuppen rechnen müssen. Deshalb ist der richtige Kissenbezug so wichtig. Solltest Du kein passendes Kissen zu Hause haben, kannst Du Dir alternativ einen locker geflochtenen Zopf machen. Das ist eine gute Alternative und vermeidet ebenfalls ausgefranste Haarspitzen.

6. Ernähre Dich gesund und ausgewogen 

Schöne Haare kommen auch von innen! Mit dem richtigen Shampoo, dem passenden Conditioner, sowie mit dem regelmäßigen Gang zum Friseur lassen sich kaputte Spitzen vermeiden. Aber langfristig sagst Du Haarspliss nur den Kampf an, indem Du auch von innen für gesundes Haar sorgst. Er entsteht nämlich auch durch körperliche Faktoren, die sich negativ auf die Haarstruktur auswirken. So können beispielsweise hormonelle Veränderungen, Stress oder eine ungesunde Ernährung zu gespaltenen Spitzen führen. 

Mit der richtigen Ernährung sorgst Du dafür, dass Dein Haar kräftig bleibt und so weniger anfällig ist. Eine unausgewogene Ernährung kann nämlich zu einem Vitamin- und Mineralstoffmangel führen, was wiederrum gespaltene Spitzen fördert. So ist z.B. Eisenmangel eine der häufigsten Ursachen für kaputte Spitzen. Versuche Dich daher gesund und ausgewogen zu ernähren und anhaltenden Stress zu vermeiden - auch dieser führt zu gespaltenen Haaren.  


Anti-Spliss Produkte - diese Shampoos und Conditioner machen den Unterschied

Wenn Du unsere Tipps beherzigst, hast Du schonmal die Grundlage für schöne und gesunde Haare geschaffen. Was jetzt nicht fehlen darf, ist natürlich das perfekte Anti Spliss Shampoo und der passende Conditioner dazu. Durch die speziellen Pflegebedürfnisse, die splissiges Haar hat, solltest Du Deinen Haarpflegeprodukten ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit zukommen lassen. Anstatt auf silikonhaltige Shampoos & Conditioner zu setzen (diese versiegeln nur die Oberfläche, trocknen Dein Haar aber noch stärker aus), solltest Du Deine Haare besser mit hochwertigen Pflanzenölen und -extrakten verwöhnen, die gezielt helfen, Haarspliss vorzubeugen. Die in unseren Bio Pflanzenölen enthaltenen Wirkstoffe legen sich hauchfein um Deine Haarspitzen, versorgen sie mit Feuchtigkeit ohne zu beschweren und schützen Dein Haar vor äußeren Einflüssen. Unsere hoch-effektiven Pflanzenextrakte stärken Deine Haarstruktur von innen, so dass sie widerstandsfähiger und weniger anfällig für kaputte Spitzen wird. 

Eine positive Nebenwirkung: Dank der glättenden Eigenschaften vieler unserer Zutaten haben unsere Anti-Spliss Produkte zusätzlich einen Anti-Frizz-Effekt: Dein Haar steht weniger ab, lässt sich leichter kämmen und sieht gleich viel gesünder und gepflegter aus. Mit welchen PAKAHI Shampoos & Conditionern Du besonders gut Haarspliss vorbeugen kannst, zeigen wir Dir hier.

 

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Wir haben unsere Shampoos speziell für die Bedürfnisse von strapaziertem Haar entwickelt. Die besondere Shampoo Rezeptur mit milden Tensiden natürlichen Ursprungs sorgt für die nötige Feuchtigkeit ohne Deine Haarenden dabei auszulaugen. Die in unseren Shampoos & Conditionern enthaltenen Pflegezutaten sind vollgepackt mit nützlichen Mikronährstoffen und reich an Antioxidantien, die das Haar nähren und dessen natürlichen Schutz stärken. So sorgen unsere Pflegewirkstoffe dafür, dass die abstehenden Härchen gebändigt werden und Dein Haar wieder neuen Glanz erhält. Die speziellen Formulierungen unserer Shampoos garantieren eine ausgezeichnete Kopfhaut-Verträglichkeit in Verbindung mit einer deutlich reduzierten Splissbildung. Durch eine optimale Feuchtigkeitsversorgung wird Dein Haar vom Ansatz bis in die Spitzen gestärkt. Die angepasste Rezeptur mit effektiven Pflanzenwirkstoffen hilft, kaputte Spitzen vorzubeugen und macht Dein Haar wieder fühlbar geschmeidig und widerstandsfähig. 

Schon gewusst? Unsere MALINO Serie enthält unter anderem Bio Brokkolisamenöl - dieses gilt als natürlicher Silikonersatz und kann Haarspliss auf natürliche Weise vorbeugen. 


Schlimmer Spliss: diese Hausmittel helfen

Dich hat es richtig schlimm erwischt? Einmal aufgetretene Haarprobleme lassen sich schwierig im Nachhinein lösen, aber so gut wie immer effektiv vorbeugen! Und genau hier ist es essenziell extrem splissige Haare mit natürlichen Nährstoffen zu versorgen und richtig zu pflegen bevor schlimmer Spliss überhaupt auftritt. 

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Wir lieben Superzutaten, nicht nur in unseren Pflegeprodukten. Auch Avocados stecken voller essenzieller Nährstoffe wie Vitamin A und E. Dieses Hausmittel ist nicht nur das effektivste gegen Spliss, sondern auch schnell gemacht:

  • 1x reife Avocado schälen und zermatschen
  • Mit 2 Esslöffeln Olivenöl vermengen
  • Die Paste nach dem Haare waschen für 30 Minuten einwirken lassen
  • Danach gründlich ausspülen


So pflegst du Deine Haare auf natürlichem Wege schön und spendest ihnen langanhaltend genug Feuchtigkeit - die beste Vorsorge gegen schlimmen Spliss. Der Nachteil an Hausmitteln ist natürlich, dass sie immer frisch zubereitet werden müssen, nicht lange haltbar und etwas zeitintensiver sind. Wem das zu kompliziert ist, der kann auch zu einem Life-Hack greifen: einfach einen Anti-Spliss Conditioner als Haarkur verwenden. Dazu 1-2 Pumpstöße Conditioner in die Spitzen einmassieren, ca. 15-30 Minuten einwirken lassen und danach gründlich ausspülen. 

Wenn aber schlimmer Spliss erstmal entstanden ist, hilft tatsächlich nur noch der Gang zum Friseur. So schmerzhaft das erstmal klingt - so befreiend ist es, wenn die gespaltenen Spitzen entfernt wurden und Deine Haare ab sofort die Möglichkeit haben, gesund weiter zu wachsen. Die größte Gefahr bei Spliss ist nämlich, dass sich dieser nach oben frisst (was bei schlimmem Spliss oft schon der Fall ist) und Deine Haare Stück für Stück weiter zerstört. Daher lieber beim kleinsten Anzeichen Spliss professionell entfernen (lassen) und mit dem richtigen Shampoo und Conditiotioner sowie einer abgestimmten Haarpflege in Zukunft brüchigen Spitzen nachhaltig vorbeugen.

 

UNSER FAZIT

Kaputte Spitzen können mehrere Ursachen haben. Die häufigste Ursache allerdings ist Reibung. Vielleicht hast Du Dich ja schonmal gefragt, warum Haar Spliss immer an den Haarlängen auftritt? Das ist so, weil diese mechanischen Belastungen wie Reibung am stärksten ausgesetzt sind. Besonders langes Haar, welches bevorzugt offen getragen wird, ist häufig von Spliss betroffen. Dies liegt daran, dass die langen Haare mit Deiner Schulter in Berührung kommen. Durch diese mechanische Reibung wird die äußere Haarschicht (Cortex) belastet und die Haare beginnen sich zu spalten. Natürlich sind auch andere Belastungen wie zu heißes Föhnen, Glätten, UV-Strahlung, oder Salzwasser Ursache für ausgefranste Haarspitzen. Sie können nämlich die Haarspitzen austrocknen und somit spröde werden lassen. Auch die falschen Pflegeprodukte sind einer der Haupt-Auslöser von Haarspliss. Häufig enthaltene chemische Zusätze trocknen das Haar aus und versiegeln gespaltene Spitzen - der Haarspliss ist trotzdem da, nur weniger sichtbar und kann sich so unbemerkt immer weiter ausdehnen. 

Was tun bei Spliss? Ist er einmal da, bleibt oft nur der Gang zum Friseur. Deshalb ist es wichtig, bereits vorher mit der richtigen Pflege zu beginnen, so lassen sich kaputte Spitzen gezielt vorbeugen und ein teurer Friseurbesuch vermeiden. Hierfür bedarf es nicht irgendeiner Pflege, es muss die richtige Art von Pflege sein, die auf spliss-anfälliges Haar abgestimmt ist. Nur so erhält Dein Haar wieder neue Kraft & Vitalität und das langfristig und nicht nur bis zur nächsten Haarwäsche. 

 

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FAQ - DIE HÄUFIGSTEN FRAGEN

Spliss entfernen mit Repair-Produkten wirklich möglich?

Ein weit verbreiteter Irrtum, der uns von konventionellen Shampooherstellern über Jahre hinweg eingetrichtert wurde, ist dass Spliss entfernen möglich sei. Die Realität sieht leider anders aus: Wenn Deine Haare erstmal gespalten sind, bleibt Dir offen und ehrlich nichts anderes übrig als der Gang zum Friseur. Zwar wirst Du in der Drogerie mittlerweile von sogenannten „Repair- Produkten“ überhäuft, doch das Versprechen können diese Produkte nicht halten. 

Sie verkleben gebrochene Haarspitzen und erwecken so den Anschein von geheilten Spitzen. Doch die  gespaltenen Spitzen sind trotzdem noch da und können das Haar immer weiter schädigen. Viel effektiver und vor allem nachhaltiger ist es, kaputte Haarspitzen gezielt vorzubeugen indem Du Deine Haare mit der richtigen Pflege versorgst und von innen heraus die Haarstruktur kräftigst und ihr die nötige Flexbilität verleihst.

Welches Shampoo bei Spliss?

Nur mit dem richtigen Anti Spliss Shampoo für die tägliche Anwendung sagst Du kaputten Spitzen den Kampf an! Denke bitte daran: Wenn Du Deine Haarlängen richtig pflegst, tust Du auch Deinen Spitzen etwas Gutes. Dabei ist es wichtig, mit einer gezielten Extra-Portion Pflege kaputte Spitzen vorzubeugen. Das perfekte Shampoo gegen Spliss verhindert, dass sich Dein Haar immer weiter spaltet. Dies gelingt durch spezielle Pflegezutaten, die Dein Haar von der Wurzel an kräftigen und eine raue Oberflächenstruktur glätten um Reibung durch abstehende Haarschüppchen zu minimieren. Bereits gespaltene Stellen können zwar nicht repariert, aber dennoch mit einem pflegenden Schutzfilm überzogen werden. So kannst Du die Zeit zum nächsten Friseurbesuch etwas überbrücken. Anders als Silikone, lagern sich natürliche Pflegezutaten auch nicht am Haar ab und sind biologisch abbaubar. Ein gutes Shampoo gegen Spliss hat bei täglicher Anwendung einen positiven Effekt auf die Struktur und das Aussehen Deines Haares. 

Wie oft Spitzen schneiden um Haarspliss zu entferen?

Unsere Empfehlung: Damit Deine Spitzen gesund und kräftig bleiben, solltest Du sie alle 7-8 Wochen schneiden lassen. Wenn Du schulterlange Haare, wie z.B. einen Long-Bob trägst, sollte das Intervall zum Spitzen schneiden sogar kürzer sein und bei ca. 1-2 Monaten liegen. Denn die Spitzen liegen auf Deinen Schultern auf und sind dadurch besonders viel Reibung ausgesetzt. Wie oft Spitzen schneiden also wirklich nötig ist, hängt sehr von Deiner Frisur und der täglichen Belastung Deiner Haarspitzen ab. Generell gilt: sobald Du die kleinsten Anzeichen von gespaltenen Spitzen entdeckst: ab zum Friseur und Haarspliss entfernen lassen! Lieber einmal zu viel als zu wenig, denn nicht behandelter Spliss arbeitet sich von unten nach oben und schädigt Dein Haar immer stärker - die Länge, die Du beim Spitzen schneiden verlierst, ist viel weniger als die, die Du verlierst wenn sich gespaltene Haarenden nach oben ausdehnen.

 


 

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KATEGORIE: Anti-Spliss