Schnelle Lieferung in 3-5 Tagen

  30 Tage #happyHair Garantie

  Hilfe & Kontakt

Extrem trockene und strohige Haare: Ursachen und was wirklich hilft

Deine Haare fühlen sich an wie Stroh, glänzen nicht mehr und lassen sich kaum bändigen? Dann bist Du hier richtig. Wir zeigen Dir, woran Du strohige Haare erkennst, warum sie ausgerechnet nach dem Waschen, Föhnen oder Färben auftreten, welche Hausmittel wirklich helfen – und was Du bei extrem trockenen Haaren im Alltag ändern kannst.

Spröde, trocken, rau, strapaziert – DIE vier meist gehassten Wörter, die Frau und Mann in Zusammenhang mit ihren Haaren auf keinen Fall hören wollen. Aber wer sehr trockene Haare hat, muss da wohl durch. Oder? – Nein! Denn wer unsere Tipps befolgt, kann sich von nun an glücklich schätzen und sich über eine extra Portion Feuchtigkeit für die Haare freuen. Wir verraten Dir nämlich heute, wie Du strapazierte und trockene Haare im Handumdrehen wieder geschmeidig, glänzend und gesund pflegen kannst.

 

 

Strohige Haare erkennen – die typischen Anzeichen

Bevor wir in die Tiefe gehen: Was ist strohiges Haar eigentlich? Kurz gesagt ist es die Steigerung von trockenem Haar. Ihm fehlt schlicht Feuchtigkeit. Daran erkennst Du es:

  • Die Haare fühlen sich strohig an – rau, unelastisch und störrisch, fast wie Heu zwischen den Fingern.
  • Sie wirken stumpf und glanzlos, egal wie frisch gewaschen sie sind.
  • Das Haar kräuselt sich am Kopf und sieht aufgeplustert aus – manche sagen dazu auch struppiges Haar.
  • Es lässt sich schwer kämmen und verheddert sich ständig.
  • Die Längen stehen ab, das Styling hält nicht.
  • Bei extrem trockenen Haaren kommen spröde, brechende Längen dazu.

Die gute Nachricht: Damit bist Du wirklich nicht allein. Und noch besser: Fast alles davon lässt sich ändern. Denn strohiges Haar ist in den seltensten Fällen ein unabänderliches Schicksal – meistens steckt eine ganz konkrete Ursache dahinter. Und genau die schauen wir uns jetzt an.

Strohige und trockene Haare entstehen vor allem durch falsche Pflege und äußere Einflüsse wie zu viel:

  • UV-Strahlung,
  • Reibung,
  • Hitze und
  • austrocknende Haarpflegeprodukte.

Anzeichen erkannt – aber noch unsicher bei der richtigen Pflege? Finde mit unserem kostenlosen Haartest in wenigen Minuten Deine passenden Pflegeprodukte und Pflegetipps.

Kostenloser pakahi Haartest

Warum werden meine Haare strohig? Die häufigsten Ursachen

Der Grund, warum Haare strohig werden, liegt fast immer in der Schuppenschicht – jener äußeren Hülle aus Keratin, die Dein Haar wie Dachziegel umschließt. Liegt sie flach an, reflektiert sie Licht: Dein Haar glänzt. Steht sie ab, entweicht Feuchtigkeit, Licht wird gestreut – und das Haar sieht stumpf aus und fühlt sich rau an.

Was diese Schuppenschicht aufreißt, ist von Fall zu Fall verschieden. Such Dir das Szenario, das auf Dich zutrifftDeine Haare sind nach dem Waschen strohig

Das klingt paradox, ist aber der häufigste Fall überhaupt. Meist steckt eine dieser drei Ursachen dahinter:

  • Zu heißes Wasser. Hitze öffnet die Schuppenschicht zusätzlich. Lauwarm reicht völlig, ein kalter Guss zum Schluss legt sie wieder an.
  • Zu aggressive Tenside. Billige, stark schäumende Waschsubstanzen entfetten das Haar bis auf den letzten Rest. Das fühlt sich beim Waschen gründlich an – und danach wie Stroh.
  • Kein Conditioner. Das Shampoo öffnet die Schuppenschicht, um Schmutz zu lösen. Wer sie nicht wieder verschließt, lässt sie offen stehen.

Wenn Deine Haare nach dem Waschen strohig sind, liegt es also fast nie am Wasser allein – sondern an der Kombination aus Produkt und Routine.

1Deine Haare sind nach dem Föhnen oder Lufttrocknen strohig

Beim Föhnen ist der Zusammenhang klar: Hitze trocknet aus, besonders auf klatschnassem Haar und kopfüber. Aber auch lufttrocknen kann strohige Haare verursachen – das überrascht viele. Der Grund: Nasses Haar ist aufgequollen und rund zehnmal empfindlicher als trockenes. Wer es in diesem Zustand kämmt, zusammenbindet oder ins Handtuch rubbelt, richtet mehr Schaden an als ein Föhn auf mittlerer Stufe.

Besser: Haar sanft ausdrücken statt rubbeln, zu rund 80 Prozent an der Luft trocknen lassen und erst dann durchkämmen. Wenn Du föhnst: mittlere Stufe, Abstand halten und den Luftstrom vom Ansatz in die Längen führen – nie dagegen.

ChatGPT-Image-24-Juli-2026-13_55_53Deine Haare sind strohig, weil sich Ablagerungen auf dem Haar sammeln

Was Du beim Durchstreifen spürst, ist oft gar nicht Dein Haar, sondern ein Film aus Silikonen und Polyquaternium. Er versiegelt Haar und Kopfhaut — und lässt keine Feuchtigkeit mehr durch. Das Ergebnis ist der Stroh-Effekt: Haar, das sich trocken anfühlt, obwohl Du es reichhaltig pflegst. Wenn Deine Haare keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen, steckt fast immer Build-Up dahinter. 

In diesem Fall hilft ein klärendes Tiefenreinigungsshampoo, hartnäckige Ablagerungen zu entfernen und das Haar wieder aufnahmefähig für Pflege zu machen. 

3Deine Haare sind nach dem Färben oder Blondieren strohig

Hier hilft leider kein Schönreden: Chemische Colorationen und vor allem Blondierungen öffnen die Schuppenschicht gewaltsam, um Farbpigmente einzuschleusen oder herauszulösen. Das Haar bleibt danach poröser als vorher – dauerhaft. Je häufiger gefärbt wird, desto mehr summiert sich der Effekt.

Was Du tun kannst: die Abstände zwischen den Terminen vergrößern, in den Wochen danach besonders reichhaltig pflegen und über eine Alternative nachdenken – das Färben mit Naturkosmetik arbeitet ohne Wasserstoffperoxid.

4Deine Haare sind nach einer Dauerwelle wie Stroh

Eine Dauerwelle bricht die Schwefelbrücken im Haar auf und verknüpft sie neu – das ist der intensivste chemische Eingriff, den Haar erleben kann. Dass es sich danach strohig anfühlt, ist keine Ausnahme, sondern die Regel.

In den ersten Wochen gilt: keine weiteren chemischen Behandlungen, keine Hitze und mindestens einmal wöchentlich eine reichhaltige Kur. Der Zustand bessert sich, aber er braucht Zeit.

5Deine Haare werden in den Wechseljahren strohig

Mit sinkendem Östrogenspiegel geht die Sebumproduktion der Kopfhaut zurück. Weniger natürlicher Talg heißt: weniger Schutzfilm auf dem Haar. Gleichzeitig wird die einzelne Haarfaser oft feiner. Beides zusammen lässt das Haar strohiger wirken, obwohl sich an Deiner Pflege gar nichts geändert hat.

Hier zahlt sich eine reichhaltigere Routine aus: Conditioner bei jeder Wäsche statt nur ab und zu, dazu einmal pro Woche eine Kur.

6Es liegt an Deiner Haarstruktur – Locken und feines Haar

Lockige Haare sind von Natur aus trockener. Der Talg, den Deine Kopfhaut produziert, rutscht an einer gewellten Strähne einfach nicht so gut nach unten wie an einer glatten. Strohige Locken brauchen deshalb dauerhaft mehr Feuchtigkeit – das ist kein Defekt, sondern Bauart.

Bei feinem Haar ist es umgekehrt: Es wirkt schnell strohig, weil die einzelne Faser weniger Substanz hat und jede Belastung sofort sichtbar wird. Gleichzeitig verträgt feines Haar keine schweren Pflegeprodukte, sonst hängt es platt am Kopf. Hier brauchst Du Feuchtigkeit ohne Beschweren – genau dafür haben wir PIHA entwickelt.

Hattest Du schon als Kind rauhes, aufgeplustertes Haar? Dann ist das kein Grund zur Panik – das ist Deine natürliche Haarstruktur (Mamas oder Papas Kopf sei Dank) und nicht, wie viele annehmen, kaputtes Haar.

71LmbeO8ePFCGRSommer, Winter – und warum Männer es auch trifft

Im Sommer sind es UV-Strahlung, Salz- und Chlorwasser. Salzkristalle, die nach dem Bad im Meer auf dem Haar zurückbleiben, wirken wie kleine Lupen und verstärken die Sonne noch. Spül Dein Haar nach dem Schwimmen immer mit klarem Wasser aus.

Im Winter ist es die trockene Heizungsluft plus der ständige Wechsel zwischen Kälte und Wärme – dazu die Reibung an Schals und Mützen aus rauer Wolle.

Und ja: Strohige Haare bei Männern gibt es genauso. Kurzes Haar wird nur seltener als solches erkannt, weil die Spitzen fehlen, an denen man es sonst zuerst sieht. Die Ursachen und die Lösungen sind identisch.

Ob Hitze, Färben, Reibung oder trockene Luft: Gemeinsam ist allen Ursachen, dass das Haar Schutz und Feuchtigkeit verliert.

 

Was tun gegen trockene Haare? Unsere Tipps für mehr Feuchtigkeit für die Haare

Hausmittel sind die Soforthilfe – aber dauerhaft geschmeidig wird Dein Haar nur über die Routine. Diese fünf Punkte machen den Unterschied:

1. Milde Reinigung ohne Silikone

ChatGPT-Image-24-Juli-2026-13_08_17

Viele herkömmliche Tenside, also die waschaktiven Substanzen in Shampoos, trocknen das Haar stark aus. Sie sind oft sehr aggressiv (weil billig) und strapazieren Dein Haar unnötig. Setz deshalb auf Shampoos ohne Sulfate mit milden Tensiden und einem hohen Anteil pflanzlicher Pflegeöle.

Genauso wichtig: keine Silikone. Sie legen sich als Film um das Haar und täuschen Geschmeidigkeit vor, blockieren aber gleichzeitig jede echte Feuchtigkeit. Warum das langfristig genau das Gegenteil bewirkt, erklären wir im Beitrag zu Build-Up im Haar.

Unser MAKEWAI Shampoo ist genau dafür gemacht: Bio Kaktusfeigenkernöl, Bio Brokkolisamenöl und Bio Sanddornöl füllen die Feuchtigkeitsdepots wieder auf und glätten die Struktur gleich mit – ohne zu beschweren.

MAKEWAI Shampoo für trockenes und strohiges Haar

2. Conditioner bei jeder Wäsche – nur in den Längen

Während das Shampoo die Schuppenschicht öffnet, um Verschmutzungen zu lösen, verschließt der Conditioner sie wieder. So legen sich die Haarschüppchen erneut an, die Feuchtigkeit bleibt im Haar und die Reibung sinkt. Ohne Conditioner darfst Du Dich über strohiges Haar nicht wundern.

Entscheidend ist das Wo: erst ab Ohrhöhe auftragen, die Kopfhaut komplett aussparen, zwei bis drei Minuten einwirken lassen, gründlich ausspülen.

3. Weniger Hitze – und richtig föhnen

Sag Good-bye zu Glätteisen und Co. Klingt hart? Ist es auch. Aber man gewöhnt sich daran – und je länger Du Deine Haare auf Hitze-Entzug setzt, desto gesünder und geschmeidiger werden sie. Probier's aus!

Und wenn der Föhn doch zum Einsatz kommt: nie auf klatschnassem Haar, mittlere Stufe, Abstand halten und den Luftstrom immer vom Ansatz in die Längen gleiten lassen. Das schließt die Schuppenschicht, statt sie aufzureißen. Kopfüber geht am schnellsten? Stimmt – so gehen Deine Haare allerdings auch am schnellsten kaputt.

4. Reibung reduzieren – Handtuch, Kissen, Kleidung

  • Handtuch: nicht rubbeln, sondern sanft ausdrücken oder im Mikrofasertuch trocken kneten. Mikrofaser nimmt doppelt so viel Feuchtigkeit auf und ist schonender als grobe Baumwolle.
  • Kopfkissen: Bezug aus (veganer) Seide, Satin oder Mikrofaser statt Baumwolle.
  • Kleidung: Bei Wollmantel oder Schal die Längen zusammenbinden oder in den Kragen stecken – im Winter ein echter Gamechanger.

Schon gewusst? Dein Haar ist nach dem Waschen etwa zehnmal empfindlicher als vorher. Vermeide also, es beim Kämmen kräftig zu ziehen – sonst hast Du am Ende gefühlt mehr davon in der Bürste als auf dem Kopf. Und weil Vogelnester leider nie im Trend sein werden: Knoten immer peu à peu von unten nach oben herauskämmen.

5. Richtig bürsten – und den Talg verteilen

Regelmäßiges Bürsten vom Ansatz bis in die Längen ist einer der einfachsten Wege, Haare weicher zu machen: Du verteilst damit den natürlichen Talg Deiner Kopfhaut dorthin, wo er fehlt. Besonders bei Locken lohnt sich das.

Besonders schonend funktioniert das mit Naturmaterialien wie Holz oder Naturborsten. Bürsten aus Plastik haben oft raue Kanten, die die Haaroberfläche verletzen. Und: Wenn Du das Haar mit der Bürste sanft nach unten ziehst (nicht reißen!), glättest Du es ganz nebenbei.

Strohige Haare vorher – nachher: wie lange dauert es?

Die ehrliche Antwort vorweg: Vorher-Nachher-Bilder, auf denen strohiges Haar nach einer einzigen Wäsche wie neu aussieht, sind selten die ganze Wahrheit. Haar ist totes Material – was einmal geschädigt ist, lässt sich nicht reparieren, nur glätten und schützen. Was aber sehr wohl geht: die Bedingungen so ändern, dass die vorhandenen Längen wieder geschmeidig werden und das nachwachsende Haar gesund bleibt.

Womit Du realistisch rechnen kannst:

  • Nach 1–2 Wäschen: Beim Umstieg auf natürliche Pflege fühlt sich das Haar oft erst einmal schlechter an – die gewohnte Silikonschicht fehlt. Das ist normal und ein gutes Zeichen. Gib jetzt nicht auf!
  • Nach 2–4 Wochen: Die Ablagerungen sind weitgehend abgebaut, das Haar nimmt wieder Feuchtigkeit auf, der Griff wird weicher.
  • Nach 6–8 Wochen: sichtbar mehr Glanz und deutlich bessere Kämmbarkeit, weil die Schuppenschicht wieder flach anliegt.
  • Nach 3–6 Monaten: Der nachgewachsene Ansatz war von Anfang an richtig gepflegt – ab hier siehst Du den echten Unterschied.

Die Ausdauer lohnt sich also. Und sie lohnt sich schneller, als die meisten denken.

Hausmittel gegen strohige und trockene Haare

Als Hausmittel gegen trockene Haare haben sich vor allem pflanzliche Öle bewährt: Sie sind nährstoffreich, glätten die Haaroberfläche und versorgen das Haar mit tiefenwirksamer Feuchtigkeit. Hier sind unsere sechs Favoriten – von schnell bis intensiv.

Avocado und Öl als Hausmittel gegen strohige Haare

Hausmittel Nr. 1: die Öl-Kur

Du brauchst: 1–2 Teelöffel Olivenöl, Mandelöl, Jojobaöl, Kokosöl oder Arganöl in Bio-Qualität.
So geht's: Öl in den Händen anwärmen, ausschließlich in Längen und Enden einarbeiten, 30 Minuten einwirken lassen, dann mit mildem Shampoo auswaschen.
Häufigkeit: ein- bis zweimal pro Woche.

Aber Achtung: Wer zu viel Öl nimmt oder es am Ansatz aufträgt, riskiert wortwörtlich einen Griff ins Fettnäpfchen – strähnige und platte Haare sind die Folge. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt.

Hausmittel Nr. 2: die Avocado-Kur

Du brauchst: eine halbe reife Avocado, 1 Teelöffel Olivenöl.
So geht's: Avocado zerdrücken, bis keine Stückchen mehr übrig sind, mit dem Öl vermengen, ins feuchte Haar einmassieren, 30 Minuten einwirken lassen, gründlich mit mildem Shampoo ausspülen.
Häufigkeit: einmal pro Woche.

Wichtig: immer frisch zubereiten – die Kur hält sich nicht.

Hausmittel Nr. 3: die Honig-Kur

Du brauchst: 1 Esslöffel flüssigen Honig, 2 Esslöffel lauwarmes Wasser, optional 1 Teelöffel Öl.
So geht's: Honig im Wasser auflösen, gleichmäßig in die Längen geben, 20 Minuten einwirken lassen, gründlich ausspülen.
Häufigkeit: einmal pro Woche.

Honig bindet Feuchtigkeit im Haar, statt sie nur außen aufzutragen – deshalb fühlt sich das Haar danach weicher an, ohne beschwert zu sein.

Hausmittel Nr. 4: die Conditioner-Kur

Wem selbst gemachte Kuren zu aufwändig sind, für den haben wir einen kleinen Life-Hack: Du kannst nämlich auch aus Deinem pakahi Conditioner ganz einfach eine Kur machen.

So geht's: Conditioner ein- bis zweimal pro Woche vor der Haarwäsche ins trockene Haar einarbeiten, 30 Minuten einwirken lassen, danach ganz normal waschen.
Der Vorteil: geht schnell und kann nicht falsch dosiert werden.

Hausmittel Nr. 5: die Kur über Nacht

Du willst es richtig wissen? Dann lass die Pflege arbeiten, während Du schläfst.

So geht's: Abends wenige Tropfen Öl oder etwas Conditioner ausschließlich in die Längen geben – den Ansatz unbedingt aussparen, sonst ist der Kopf am Morgen fettig. Haar locker flechten, Handtuch aufs Kissen oder gleich einen Bezug aus Seide oder Satin verwenden. Am nächsten Morgen ganz normal auswaschen.
Häufigkeit: einmal pro Woche, nicht öfter.

Wichtig: Eine Übernacht-Kur ist eine Intensiv-Maßnahme für extrem trockenes Haar, keine Dauerlösung. Wer sie zu häufig macht, produziert genau die Ablagerungen, die das Haar später wieder strohig machen.

Hausmittel Nr. 6: die Leave-in-Pflege ohne Ausspülen

Für alle, die morgens keine Zeit haben: Ein einziger Tropfen Öl, in den Handflächen verrieben und nur über die Enden gestrichen, glättet die aufgeraute Oberfläche sofort und hält den ganzen Tag. Das ersetzt keine Kur, aber es macht strohige Haare auf der Stelle geschmeidiger und sichtbar ruhiger.

Faustregel: lieber zu wenig als zu viel. Nachlegen kannst Du immer, rauswaschen nicht.

Unser Fazit

Strohige Haare sind fast nie Zufall – es steckt eine konkrete Ursache dahinter, und die lässt sich in den allermeisten Fällen abstellen. Ob es das zu heiße Wasser ist, das fehlende Conditioner-Ritual, die letzte Blondierung oder schlicht ein Shampoo mit zu scharfen Tensiden: Wer die Ursache kennt, kommt viel schneller ans Ziel als mit der nächsten Wunderkur.

Was extrem trockene Haare am meisten brauchen, ist – wer hätte es gedacht – Feuchtigkeit. Und die kommt nur aus hochwertigen pflanzlichen Ölen und Extrakten. Wenn Du unsere Tipps ein paar Wochen beachtest, gehören strapazierte Haare der Vergangenheit an und Du wirst schon bald mit glänzenderen und weicheren Haaren belohnt – versprochen!

Haarexpertin-Lisa-Peetz-pakahi 

Lisa von PAKAHI
Mitgründerin und Haarpflege-Enthusiastin

 

 


 

FAQ – Häufige Fragen zu strohigen und trockenen Haaren

Was tun gegen strohige Haare?

Am wirksamsten ist die Kombination aus drei Dingen: eine milde, silikonfreie Reinigung, ein Conditioner bei jeder Wäsche ausschließlich in den Längen und deutlich weniger Hitze beim Styling. Dazu ein- bis zweimal pro Woche eine Öl- oder Conditioner-Kur. Erste Veränderungen spürst Du nach zwei bis vier Wochen.

Warum sind meine Haare so strohig?

Weil die Schuppenschicht absteht und Feuchtigkeit entweichen lässt. Auslöser sind meist zu heißes Wasser, aggressive Tenside, fehlender Conditioner, Hitzestyling oder chemische Behandlungen wie Färben und Blondieren. Auch Locken und feines Haar neigen von Natur aus stärker dazu.

Warum sind meine Haare nach dem Waschen strohig?

Meist liegt es am Shampoo: Zu scharfe Tenside entfetten das Haar vollständig, und ohne Conditioner bleibt die vom Shampoo geöffnete Schuppenschicht offen stehen. Auch zu heißes Wasser verstärkt den Effekt. Wasch lauwarm, nutze eine milde Reinigung und spüle zum Schluss kalt nach.

Welche Hausmittel helfen bei strohigen Haaren?

Bewährt haben sich sechs: die Öl-Kur mit wenigen Tropfen Oliven-, Mandel- oder Arganöl, die frisch zubereitete Avocado-Kur, eine Honig-Kur, der Conditioner als Kur vor der Wäsche, die Intensiv-Kur über Nacht und ein einzelner Tropfen Öl als Leave-in für zwischendurch. Alle sechs findest Du oben mit Mengen und Einwirkzeiten.

Wie mache ich eine Haarkur für trockene Haare über Nacht?

Gib abends wenige Tropfen Pflanzenöl oder etwas Conditioner ausschließlich in die Längen und spare den Ansatz komplett aus. Flechte Dein Haar locker und schütze das Kissen mit einem Handtuch oder einem Seidenbezug. Am Morgen ganz normal auswaschen. Einmal pro Woche reicht – häufiger führt zu Ablagerungen.

Was hilft bei extrem trockenen Haaren?

Bei extrem trockenem Haar reicht ein Produktwechsel allein nicht. Kombiniere eine milde, silikonfreie Reinigung mit einer wöchentlichen Intensivkur, verzichte für einige Wochen komplett auf Hitze und lass strapazierte Enden schneiden. Diese Kombination bringt erfahrungsgemäß nach sechs bis acht Wochen sichtbare Ergebnisse.

Warum sind meine Haare nach dem Färben strohig?

Chemische Colorationen und besonders Blondierungen öffnen die Schuppenschicht gewaltsam, um Pigmente einzubringen oder herauszulösen. Das Haar bleibt danach dauerhaft poröser. Vergrößere die Abstände zwischen den Terminen, pflege in den Wochen danach besonders reichhaltig und zieh eine pflanzliche Alternative in Betracht.

Was hilft gegen strohige Locken?

Locken sind bauartbedingt trockener, weil der Talg an gewellten Strähnen schlechter nach unten wandert. Sie brauchen dauerhaft mehr Feuchtigkeit: Conditioner bei jeder Wäsche, wöchentliche Kur und möglichst wenig mechanische Belastung – also nur im nassen Zustand mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm entwirren.

Kann man strohige Haare wieder reparieren?

Reparieren im Wörtersinn nicht, denn Haar ist totes Material. Aber die Oberfläche lässt sich glätten, die Schuppenschicht wieder anlegen und neue Schäden verhindern. In der Praxis fühlt sich das Haar dadurch deutlich weicher und sieht glänzender aus. Ist es bereits stark geschädigt und bricht mehrfach ab, hilft nur der Schnitt.

Warum werden Haare in den Wechseljahren strohig?

Mit sinkendem Östrogenspiegel produziert die Kopfhaut weniger Talg – dem Haar fehlt damit sein natürlicher Schutzfilm. Gleichzeitig wird die einzelne Faser oft feiner. Eine reichhaltigere Routine mit Conditioner bei jeder Wäsche und einer wöchentlichen Kur gleicht das gut aus.

KATEGORIE: Feuchtigkeit