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Haare waschen mit Natron: Das musst Du beachten!

© S_L/Shutterstock.com - Haare waschen mit Natron - Saubere Haare ganz ohne Chemie!

Konventionelle Shampoos sind dafür bekannt nicht gerade spärlich mit chemischen Zusätzen wie Silikonen, Mikroplastik, Parabenen und aggressiven Tensiden umzugehen. Dadurch, dass diese Inhaltsstoffe meist auch noch in Kombination verwendet werden, besteht ein erhebliches Gesundheitsrisiko für Dich und unserer aller Umwelt. 

Aus diesem Grund möchten wir dir zeigen wie du in Zukunft deine Haare auf ganz natürliche Weise pflegen kannst, ganz ohne den Einsatz von Chemie! Eine gute Möglichkeit dein Haar langfristig von starker Verfettung zu befreien, ist eine kombinierte Natron-Apfelessig Spülung, über die wir Dich in diesem Artikel ausführlich aufklären wollen. Du erfährst außerdem auch, warum du niemals eine Natron-Wäsche ohne Saure Rinse Spülung durchführen solltest!

Was ist Natron?
Natron-Wäsche: So klappt's
Saure Rinse als pH-Wert Regulator
Vor- und Nachteile von Natron

 

Was ist Natron?

Einige von euch werden bestimmt schon mal von Natron als universell einsetzbares Hausmittel-Helferlein gehört haben. Denn Natron ist äußerst günstig zu erwerben und hat ein erstaunlich breites Einsatzgebiet. So kann es z.B. kalkhaltiges Wasser enthärten, gegen Sodbrennen helfen oder sogar optische Verbesserungen bei Cellulite hervorrufen!

Die von Natur aus antibakterielle Wirkung von Natron kann darüber hinaus gestresste, sensible Kopfhaut effektiv beruhigen und somit Juckreiz sowie Schuppen vorbeugen. Da es sich bei Natron um ein besonders mildes, alternatives Produkt zum Haare waschen handelt, empfehlen wir Dir die Anwendung ein paar Wochen regelmäßig auszuführen, damit sich Deine Kopfhaut an die neue Pflegemethode gewöhnen kann. 

Tipp: Zu Beginn Deiner Natron-Wäsche solltest Du, erst einmal sämtliche Silikone und andere Pflegerückstände herunter waschen. Hierfür eignet sich besonders unser innovatives Detox Shampoo. Es sorgt für eine natürliche Tiefenreinigung Deiner Haare und wäscht alles heraus, was belastend und strukturschädigend ist. Erst wenn die Rückstände entfernt sind empfiehlt es sich mit der Natron Wäsche zu beginnen.

 

 

Natron-Wäsche: So klappt's

Das optimale Mischverhältnis für eine Haarwäsche sind 2 – 3 Teelöffel Natron vermengt mit 150 Millilitern lauwarmen Wasser. Es ist ganz normal, dass sich das Natron nicht ganz auflöst, den positiven Effekt gibt’s natürlich trotzdem! 

Als optimale Vorbereitung Deiner Natron-Haarwäsche bürste Deine Haare so gut es geht durch. Nimm Dir hier ruhig ausreichend Zeit so gewissenhaft wie möglich Deine Haare auf die Wäsche vorzubereiten und die Durchblutung deiner Kopfhaut anzuregen. 

Bevor Du das Natrongemisch während Deiner Haarwäsche nun langsam über Deinen Haaransatz gibst, spüle Deine Haare vorher am besten nochmal gut durch. Danach achte drauf, dass Du die Natron-Lösung gut auf Deiner Kopfhaut verteilst indem Du es kräftig einmassierst. Nicht wundern: Natron schäumt nicht, reinigt aber trotzdem effektiv. 

Nachdem Du der Lösung eine Einwirkzeit von ca. 3 Minuten gegönnt hast, kannst du Deine Haare zur Vorbereitung auf die Saure Rinse-Spülung nochmal ordentlich durchspülen. So einfach ist die erste Hälfte Deiner neuen natürlichen Haarpflege schon geschafft!

Saure Rinse als pH-Wert Regulator

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©  Konstantin Chagin/Shutterstock.com - Als Ergänzung zur Natron Haarwäsche - Die Saure Rinse für die Haare

Um zu verstehen warum Du nach der Natron-Wäsche unbedingt eine Saure Rinse Spülung durchführen solltest, müssen wir einen Blick auf die verschiedenen pH-Werte werfen, die hier eine Rolle spielen. 

Dein Natrongemisch hat einen pH-Wert von 8 und ist somit leicht basisch. Da unsere Kopfhaut einen pH-Wert von 5,5 hat, würde eine alleinige Anwendung mit Natron Deine Haare langfristig aufrauen und zu unschönem Frizz führen. Dass wollen wir natürlich tunlichst vermeiden und wirken dem Aufrauen mit der Saure Rinse Spülung entgegen, da diese einen pH-Wert von 3 hat und das natürliche Gleichgewicht deiner Kopfhaut wieder herstellt. 

Wie Du Deine Saure Rinse selbst herstellen kannst und von welchen tollen Vorteilen Deine Haare noch profitieren können, verraten wir Dir in unserem Artikel „Saure Rinse„ ganz ausführlich. Hier einmal in aller Kürze das Rezept für eine klassische Saure Rinse: 

Vermenge einen Liter kaltes Wasser in einer Flasche einfach mit 2-3 Esslöffeln Apfelessig und gebe es einfach nach deiner Natronwäsche über die Haare. 

Beachte dabei unbedingt zwei Dinge: 

Erstens: Ja, das Wasser sollte bei der Anwendung tatsächlich kalt sein für die größtmögliche Wirkung. Das schaffst Du schon! 

Zweitens: Ein Ausspülen des Apfelessig ist nicht nötig, der Essiggeruch verflüchtigt sich allerspätestens nachdem Deine Haare wieder trocken sind, versprochen.

Vor- und Nachteile von Natron

Der wesentlichste Vorteil einer Natron-Haarwäsche ist ohne Zweifel der, dass du Deinen Haaren eine Pause von chemischen Zusatzstoffen in konventionellen Shampoos gönnst, falls Du noch nicht auf schonende Reinigung von Naturkosmetik umgestiegen bist. Auch die Umwelt freut sich über Deine alternative Haarwäsche, da Natron vollständig biologisch abbaubar ist. 

Leider hat Natron für die Haarpflege auch die ein oder andere Schattenseite, die wir nicht unerwähnt lassen möchten. So kann das Ergebnis Deiner Natron-Haarwäsche vor allem in den ersten Wochen der Anwendung stark variieren, je nach aktuellem Zustand deiner Kopfhaut und Deiner Haare. Auch kann es Dir passieren, dass du zweimal mit Natron waschen musst, um auch wirklich keinerlei Talgrückstände mehr im Haar zu haben. Hier heißt es dranbleiben! 

Falls du zu schnell nachfettenden Haaren neigst und mit der Natron-Wäsche auf Dauer nicht glücklich wirst, empfehlen wir Dir in jedem Fall auch einen Blick in unser „Bootcamp für fettige Haare – In 5 Tagen Fettfrei“ zu werfen. Hier erfährst du wie du endlich dein Fett weg kriegst!

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